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Kooperation zwischen Petrinum und Fachhochschule Gelsenkirchen im Fach Chemie

Kooperationsvereinbarung mit der Fachhochschule Gelsenkirchen ist unterzeichnet

Vor der zahlreich erschienenen Presse, den Vertretern der Stadtverwaltung, Vertretern der Chemieverbände, Elternvertretern und den beteiligten Schülern und Lehrern nahm Direktor Detlef Klee für das Gymnasium Petrinum die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung vor.

Heinz Cremer unterschrieb das Dokument für das Theodor-Heuss-Gymnasium und Prof. Dr. Schweig für die Fachhochschule Gelsenkirchen.

In der Präambel der Vereinbarung heißt es:

"Vor dem Hintergrund der Förderung des natur- und ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchses in der stark industriell geprägten Emscher-Lippe-Region liegt es nahe, die Kooperation zwischen Schulen und Hochschulen in diesem Bereich zu intensivieren. Die Zusammenarbeit in dieser Richtung wird getragen durch Aktivitäten der Kooperation zwischen dem Gymnasium Petrinum, Recklinghausen, dem Theodor-Heuss- Gymnasium, Recklinghausen und der Fachhochschule Gelsenkirchen, Abteilung Recklinghausen, Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften. Die hiermit getroffene Vereinbarung soll die bisherige, gute Zusammenarbeit auf eine neue, zukunftsweisende Grundlage stellen. Dabei besteht das gemeinsame Ziel in der Verbesserung der Entscheidungskompetenz von Schülerinnen und Schülern zur Studien- und Berufswahl und in der Stärkung des Schülerinteresses am naturwissenschaftlich-technischen Unterricht. Über die Studienmöglichkeiten hinaus soll insbesondere auch ein Einblick in die spätere Berufswelt ermöglicht werden."

Die bisherige langjährige gute Zusammenarbeit der Partner wird nun also durch die Unterzeichnung dieser gemeinsamen Kooperationsvereinbarung auf eine neue zukunftsweisende Basis gestellt . 

Dabei besteht das gemeinsame Ziel in der Verbesserung der Entscheidungskompetenz von Schülerinnen und Schülern zur Studien- und Berufswahl und in der Stärkung des Schülerinteresses am naturwissenschaftlich- technischen Unterricht. Den Schülerinnen und Schülern wird so nicht nur ein Einblick in die Studienmöglichkeiten sondern darüber hinaus auch in die spätere Berufswelt ermöglicht. Ein weiteres Ziel der Schule und Hochschule ist es, durch das Angebot von Studienberatungen den Schülerinnen und Schülern die Perspektive eines naturwissenschaftlich- technischen Studiums vor Augen führen zu können.

Im Rahmen der Kooperation ist für die SchülerInnen folgendes Programm vereinbart:

1. Vertiefung des Unterrichtsstoffes „Kunststoffe" durch

  • eine Präsentation an der Fachhochschule mit dem Thema „Vom Erdöl zum Kunststoff"  
  • ein Experimental-Tag in den Laboratorien der Fachhochschule, der die Durchführung eines Kunststoff- Trennungsgangs mit unbekannten Proben sowie der Analyse von PVC-Proben (Fensterprofile, Folien) auf Weichmacher-, Chlor- Polymer- und Füllstoff-Gehalt beinhaltet

2. Eigene Erkundung des Fachbereichs mit seinen Möglichkeiten durch fakultative Teilnahme am Schnupperstudium

3. Einblick in die natur- und ingenieurwissenschaftliche Berufswelt durch

  • Teilnahme am VDI-Kunststoffforum Münster, einer wissenschaftlichen Tagung mit deutlichem Anwendungsbezug
  • inhaltliche Vorbereitung auf die Fachthemen dieser Tagung im Rahmen einer Seminarveranstaltung an der Fachhochschule

4. Information über das Studienangebot an der Fachhochschule

5. Jeweils maximal drei Schülerinnen oder Schülern der beteiligten Schulen wird auf Vorschlag der Schulleitung die Teilnahme am Programm „Studieren probieren" der FH ermöglicht. Dabei können die Schülerinnen und Schülern während ihrer Schulzeit alle FH- Veranstaltungen des ersten Studienjahres belegen. In allen Fächern können auch Prüfungen abgelegt werden. Bei einem späteren Studium an der FH werden diese anerkannt und führen dadurch zu einer Verkürzung der Studienzeiten oder ermöglichen die Teilnahme an zusätzlichen, im Studienplan nicht vorgesehenen Veranstaltungen zur persönlichen Profilbildung.

In Absprache mit unseren Partnern streben wir eine dauerhafte Durchführung des Programms sowie einen weiteren Ausbau sowohl im Hinblick auf inhaltliche Komponenten als auch auf andere Kooperationspartner an:

In der Jahrgangsstufe 11 z.B. Ester „Kochen" und Analytik, in der Jahrgangsstufe 13 die Synthese von Polymeren.

Eine Chance für den Ausbau im Kreis Recklinghausen bietet das ELLab, das von Prof. Dr. Koch von der Fachhochschule Gelsenkirchen entwickelt wurde. Es handelt sich hierbei um ein gestuftes Modell, das vom Kindergarten über die Grundschule, die Sekundarstufen I und II und die Hochschule alle schulischen Altersgruppen, alle Schulformen und verschiedene Fachinteressen berücksichtigt.

An dieser Stelle gilt unser besonderer Dank Prof. Dr. Klaus-Uwe Koch, der das ELLAB initiert und in der Folge die Kooperation mit den Gymnasien angeregt, nachhaltig gefördert und ausgebaut hat.