

Die unterschiedlichsten Berührpunkte des Einzelnen mit unserer Erde im alltäglichen Leben führten zu einer ständigen Suche nach den Grundlagen des Verhältnisses von Mensch und Raum. Dabei spielen sowohl die innerhalb der Erde selbst ablaufenden natürlichen Prozesse (Erdbeben, Vulkanismus, Gebirgsbildung) als auch die auf der Erde beobachtbaren Vorgänge (Wetter, Klima, Vegetationszonen etc.) und natürlich die durch den Menschen hervor gerufenen Veränderungen (Besiedlung, wirtschaftliche Erschließung, Globalisierung, ökologische Folgen etc.) eine wesentliche Rolle.
Diese Gestaltung und grundlegende Veränderung der Räume durch den Menschen und die Auswirkungen bestimmter räumlicher Voraussetzungen auf den Menschen, sein Wirtschaften und seine sozialen und wirtschaftlichen Organisationsformen sind die beiden Pole im Spannungsfeld von Mensch und Raum.
Das Interesse der SchülerInnen an erdkundlichen Inhalten und Arbeits-weisen steigt stetig. Deswegen wird die Fähigkeit zur synoptischen Sicht einzelner Probleme, die im Fach Erdkunde in besonderem Maße gefordert und gefördert wird, in der Lern- und Arbeitswelt immer stärker nachgefragt.