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Bärtrinum präsentierte: Fluch der Karibik, Folge 312

(Bergmannschor statt Rumba-Rhythmen)

Der „Fluch der Karibik“ wurde in Folge 312 gerade von 26 Bärtrinchen erfolgreich in die Emscher gespült. In vier Aufführungen konnten die Zuschauerinnen und Zuschauer die spannende und vergnügliche Jagd nach dem Schatz mitverfolgen, die dazu führte, dass sich grundverschiedene Gruppen näher kamen. So merkte zum Beispiel die schnippische Gouverneurstochter, dass ein Reihenhäuschen in Herne-Baukau ein echtes Angebot ist, vor allem mit dem Schrebergarten gleich nebenan, und die Piraten entschieden sich für eine Karriere in der Politik.

Besonders während der Vormittagsaufführungen für Grundschulen ging das Publikum begeistert mit; vor Barbossa, dem Mann ohne Gesicht, fürchteten sich die Kleinen tatsächlich, und die Nixenkostüme wurden gebührend bewundert. Überhaupt die Nixen: Die Möglichkeit, mit langen, grünen Wimpern klimpern und Glitzergel auf Armen und Beinen verteilen zu können, gefiel den Schauspielerinnen ausnehmend gut. Die Piratinnen und Piraten dagegen durften sich nach Herzenslust „schmutzig“ schminken und ihre zerrissene Kleidung präsentieren. Die Risse in den Hemden der Piraten wurden denn auch von Aufführung zu Aufführung tiefer, was neue Schminkflächen freisetzte, die dann großzügig mit tiefen roten Narben und reichlich schwarzen Schmauchspuren verziert wurden.

Wie in fast jedem Jahr bescherte uns ein grippaler Infekt zwei kurzfristige Ausfälle. Zwei Schüler aus sechsten Klassen sprangen mit Bravour ein: Oliver Pahnke (6b) hatte immerhin noch einen ganzen Abend zum Textstudium, Paul Ebben (6d) blieb bis zur ersten Aufführung eine knappe Stunde. An dieser Stelle noch einmal ein dickes Lob für ihre Professionalität! Zwei Darstellerinnen verbrachten während der Aufführungsphase einige Tage auf einer Mathe-Olympiade-Freizeit und wurden extra zur abendlichen Aufführung „eingeflogen“: Auch ihnen gelang die kurzfristige Umstellung perfekt.

Unser fröhlicher Bühnenfluch fand ein vergnügliches Ende, der echte Fluch der Karibik, der vor einigen Wochen Haiti heimsuchte, wird dort noch sehr lange zu spüren sein. Mit den Einnahmen der Abendaufführung am Mittwoch und Spenden, die im Anschluss gesammelt wurden, kamen über 500,- € zusammen. Damit kann das Bärtrinum ein bisschen dazu beitragen den Kindern auf Haiti zu helfen. Die Einnahmen der beiden Vormittagsaufführungen gehen in diesem Jahr an den Kinderschutzbund.

Und für die Bärtriner gilt: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Mittwochs wird wieder geprobt. Neue Mitglieder sind willkommen.