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Deutsch am Petrinum: Sekundarstufe II

Dem Deutschunterricht kommt für das sprachliche Lernen in allen Fächern orientierende Funktion zu" (Kernlehrplan Sek I, S.11).

Deutsch ist also ein Fach, ohne das nichts geht, sodass man sich auch in der Oberstufe davor „nicht drücken“ kann. Egal, ob man es als Prüfungsfach fürs Abitur auserkoren hat oder eben nicht – Deutsch begleitet alle Schülerinnen und Schüler bis zum Ende von 13.2.

Man sollte es aber nicht als Muss sehen, sondern eher als „must have“. Wen der Anglizismus an dieser Stelle irritiert oder gar stört, der sei auf die inhaltlichen Schwerpunkte des Zentralabiturs 2011 und 2012 verwiesen:

„Aspekte des Sprachwandels in der Gegenwart: Anglizismen“ stehen auf dem Programm. Wir „üben“ hier also schon einmal.

In der Oberstufe wird Deutsch zurzeit aus 2 Quellen gespeist. Da sind zum einen die Richtlinien für die Sekundarstufe II aus dem Jahre 1999 (RLL) und zum anderen die jeweiligen Vorgaben für das Zentralabitur. Ein Kernlernplan, so wie wir ihn aus der Sek.I kennen, liegt noch nicht vor und ist auch nicht vor 2011 zu erwarten.

Die RLL sehen für die Lernbereiche „Sprechen und Schreiben“, „Umgang mit Texten und Medien“, „Reflexion über Sprache“ und „Methoden“ obligatorische Unterrichtsvorhaben vor. Für die Einführungsphase (noch Jahrgangsstufe 11) sieht das am Petrinum folgendermaßen aus (Bild durch Klick vergrößern):

Mit Beginn der Qualifikationsphase für das Abitur gilt an den vier Koop-Gymnasien in Recklinghausen dann eine einheitliche Abfolge von Themen und Unterrichtsreihen (Abitur Deutsch 2012 bzw. Abitur Deutsch 2013). Und dieses Programm richtet sich natürlich nach den Schwerpunktthemen des Zentralabiturs.

Werfen wir exemplarisch einen Blick auf den Bereich Umgang mit Texten, um einen wichtigen Faktor des Deutschunterrichts in der Qualifikationsphase zu betrachten. Gemeint ist die Orientierung an sog. Epochenumbrüchen. Deutschunterricht hat sich schon immer an historischen Bezügen orientiert. War das früher häufig eine chronologischer Gang durch die Epochen, so ist es heute eine Konzentration auf bestimmte Zeiträume, und zwar vor allem auf die beiden Epochen¬umbrüche vom 18. zum 19. Jahrhundert bzw. vom 19. zum 20. Jahrhundert. Sie haben - so die RLL- eine bis in die Gegenwart fortwirkende Bedeutung.

Gezeigt werden soll dabei die „Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen“ von z.B. Aufklärung, Sturm und Drang, Klassik und Romantik oder eben das breite Spektrum literarischer Strömungen um 1900, die bis in die Gegenwart reichen.

Welche Themen, Texte und Autoren dann konkret für den eigenen Abiturjahrgang gelten, ob man einen Roman von Theodor Fontane liest oder aber von Thomas Mann, ob man „Don Karlos“, „Iphigenie“ oder „Woyzeck“ begegnet, das kann man in den ministeriellen Vorgaben genau nachlesen.