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„Dass ich erkenne, was die Welt / im Innersten zusammenhält“

Petriner besuchen „Faust I“-Inszenierung im Ruhrfestspielhaus


Weniger will Johann Wolfgang Goethes wohl berühmteste Hauptfigur nicht, als umfassende Erkenntnis zu erreichen – und sein Weg führt ihn bekanntlich zur Bekanntschaft mit dem teuflischen Mephistopheles und mit diesem von seinem Studierzimmer in eine magische Welt, Hexenküchen, zu Trunkenbolden in „Auerbachs Keller“ und zur Walpurgisnacht, bevor sein Schicksal in der tragischen Liaison mit der kindlich-naiven Grete eine Wendung nimmt, die viele Figuren das Leben und Faust seine Unschuld bei der Erkenntnissuche kostet.

Petrinerinnen und Petriner diverser Deutschkurse der Oberstufe besuchten am Montag (20.02.) die Inszenierung des Westfälischen Landestheaters, das im Recklinghäuser Ruhrfestspielhaus gastierte. Die flotte Umsetzung der monumentalen Vorlage ließ die Jung-Literaten im Parkett und auf den Rängen ihre Leseerfahrung in durchaus neuem Licht sehen und besonders die symbolisch aufgeladenen Kostüme sowie das Bühnenbild, das die Schwierigkeiten der Goethe’schen Regieanweisungen mit einer kaum veränderten Kulisse parierte, boten Stoff für die unterrichtlichen Theaterkritiken an den Folgetagen.


Von: Martin Willebrand