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EU-Projekttag 2017

Andreas Bergmann (Abiturientia 2000) zu Besuch an seiner Alma Mater


Im Rahmen des bundesweiten Opens external link in new windowEU-Projekttages an Schulen am 22.05.2017 hat der Mitarbeiter der EU-Kommission und ehemalige Petriner Andreas Bergmann den Grundkurs Sozialwissenschaften der Q1 besucht. Der EU-Projekttag geht auf eine Initiative der Bundeskanzlerin anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2007 zurück und wird jährlich gemeinsam von Bund und Ländern ausgerichtet. Ziel ist es, durch dezentrale Veranstaltungen an Schulen im gesamten Bundesgebiet bei möglichst vielen Schülerinnen und Schülern Interesse am europäischen Einigungsprozess zu wecken, ihr Verständnis für die Europäische Union zu vertiefen und ihnen die europäische Idee nahezubringen. Im Zentrum stehen dabei Diskussionen mit Politikerinnen und Politikern der Landes-, Bundes- und europäischen Ebene sowie mit deutschen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der EU-Institutionen.

Andreas Bergmann hat im Jahr 2000 am Petrinum erfolgreich seine Abiturprüfung absolviert und danach an Universitäten in der Schweiz, Frankreich und Deutschland studiert und promoviert. Nach ersten beruflichen Stationen im Bereich der Unternehmensberatung ist er seit einigen Jahren in der Generaldirektion Wettbewerb bei der EU-Kommission in Brüssel tätig.

Während des Besuchs an seiner Alma Mater informierte in einer Doppelstunde die Schülerinnen und Schüler eines Grundkurses Sozialwissenschaften der Oberstufe unter der Leitung von Herrn Bracht über seine Vita und seine Tätigkeit für die Wettbewerbshüter der EU. So war Andreas Bergmann unter anderem bei der Ablehnung der Fusion zwischen der Deutschen Börse in Frankfurt und der britischen LSE involviert. Mit einem Quiz testet er das Wissen der Schülerinnen und Schüler zu Geschichte, Institutionen und Personen der Europäischen Union und diskutierte mit ihnen über die Zukunft der Gemeinschaft in Zeiten des Brexit und der Flüchtlingskrise.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass ein solcher Besuch, welcher der EU ein Gesicht gibt, der zur Diskussion mit und über die EU einlädt, gerade in diesen Zeiten des aufkeimenden Nationalismus und der fortschreitenden EU-Müdigkeit von unschätzbarem Wert ist. Daher wurden auch sogleich erste Absprachen für eine Wiederauflage zum kommenden EU-Projekttag 2018 getroffen.


Von: Daniel Bracht, Michael Rembiak