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Samstags im Petrinum ...

Erste-Hilfe-Kurs für Lehrerinnen und Lehrer des Petrinum


Puh … Samstag, „Erste-Hilfe-Kursus“ in der Schule. Erst sollte er um 9.00 Uhr anfangen, dann wurde auf 8.00 Uhr vorverlegt. Alle waren „begeistert“. Aber was sein muss, muss sein. Auch unserer Direktor, Herr Rembiak, sollte dabei sein und der hatte an dem Tag noch Geburtstag und spendierte einen Kuchen sowie noch andere Wohlwollende. Kaffee war auch gekocht, also für unser leibliches Wohl war gesorgt.

Morgens um 8.00 Uhr waren es an diesem herrlichen Samstag schon 25 Grad und die Temperaturen sollten noch steigen. Der Kursus sollte bis 16.00 Uhr dauern. Das kann ja heiter werden …!

Zur vorgegebenen Zeit, also um 8.00 Uhr, versammelte sich das Trüppchen aus Lehrern, den Schulsekretärinnen, den Betreuerinnen des OG und mir im Betreuungsraum des OG. Als ich in die Gesichter der Teilnehmer blickte, war um diese Uhrzeit keine Spur von Begeisterung und Vorfreude zu erkennen.

Erst wurde Herrn Rembiak gratuliert und ein Ständchen gesungen, „Happy Birthday“auf Latein. Typisch Lehrer, dachte ich. Da konnte ich leider nicht mitsingen, da ich kein Latein in der Schule hatte. Habe aber so getan.

Zu unser aller Erstaunen erkannten wir einen ehemaligen Schüler als Kursleiter, der vor 3 Jahren Abi gemacht hatte. Er erzählte uns, dass er Ingenieurwesen studiere und sich in seiner Freizeit bei den Maltesern engagiere. Zusätzlich hatte er noch eine Ausbildung zum Rettungssanitäter absolviert. Tolle Leistung, dachte ich. Er sollte heute unser „Mamutprojekt“ leiten. Ich war gespannt.

Nicolas, so hieß der junge Mann, unterwies uns souverän und kompetent in Herzdruckmassage und Beatmung und wie man mit einem Defibrilator umgeht, Druck-, Ellenbogen- und Fingerverbände anlegt und vieles mehr. Wir mussten alle die Herzdruckmassage an einer Puppe üben, darauf hat er bestanden. Auch rechtliche Dinge, die die Erste Hilfe betrafen, wurden nicht außer Acht gelassen. Der Tag verging wie im Flug.

Quatschte mal der eine oder die andere, ermahnte er uns streng zur Ruhe, ich glaube auch mit einer Portion Schadenfreude, da auch einige von seinen Lehrern dabei waren. Zum Abschluss bekamen wir noch eine Bescheinigung von den „Maltesern“, dass wir an dem Lehrgang teilgenommen haben. Viel wichtiger ist aber das Gefühl, im Ernstfall helfen zu können.

Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung, bei der wir alle viel gelernt haben.


Von: Martina Schwerke (Verwaltung Offener Ganztag)