Schullogo mit Adresse
RSS-Feed      Newsletter      
Kopfbanner der Seite:Startseite
Sie befinden sich hier: root > Unterricht > Fächer > Griechisch > Warum Griechisch? - Schüler und Lehrer berichten

Warum Griechisch? - Schüler und Lehrer berichten

Schüler berichten aus ihrem Griechischleben

"Griechisch war immer..." - aus Evaluationsbögen für den Griechischunterricht nach Klasse 10

  • "Griechisch war immer eine Reise in eine frühere Zeit."

  • "Griechisch war immer kulturell und historisch bereichernd."

  • "Griechisch war immer sehr lehrreicher Unterricht, in dem aber stets eine lockere, sehr angenehme Atmosphäre herrschte."

  • "Griechisch war immer ein lehrreiches, lustiges und selten langweiliges Fach, das ich immer wieder wählen würde."

  • "Griechisch war immer sehr spaßig und das Arbeits- bzw. Kursklima sehr gut."

  • "Griechisch war immer lehrreich, aber trotzdem immer auch sehr anstrengend und man musste immer volle Power geben!"

  • "Griechisch(unterricht) war immer mehr als nur das Lernen einer Sprache!"

  • "Griechisch war immer arbeitsaufwändig, aber interessant und verschiedenst gestaltet."

Warum Griechisch? - Konturen eines zeitgemäßen Faches

Gegenstand des Griechischunterrichts sind Sprache, Literatur und Kultur der alten Griechen. (1) Wer sich hierauf einlässt, spürt die Faszination, die von der griechischen Antike ausgeht. Es ist ausgesprochen reizvoll, anhand antiker Originaltexte zu erfahren, was Menschen vor zweieinhalb Jahrtausenden bewegte, worüber sie nachdachten, wie sie die Welt gesehen und erklärt haben. Die meisten der überlieferten griechischen Texte sind Meisterwerke, die oft den Rang von Weltliteratur erreichen und auf die folgenden Epochen der europäischen Kultur einen maßgeblichen Einfluss ausgeübt haben. So gehen fast alle Literaturgenera, die wir kennen, auf die griechische Antike zurück: Lyrik, Epigrammdichtung, Drama (Tragödie und Komödie), Epos, Fabel, wissenschaftliche Prosa, Geschichtsschreibung, literarische Dialoge, Roman, Briefliteratur. Um die Entwicklung dieser Gattungen in der europäischen Literatur verfolgen zu können, muss man die griechischen Ursprünge kennen.

(Bild: Einer der ältesten Papyri des Neuen Testaments. Bereits in Klasse 10 können die Schüler Passagen hieraus lesen.)

Im Mittelpunkt des Unterrichts stehen Texte mit anspruchsvoller literarischer Form und bedeutendem Inhalt. Sie werden gemeinsam gelesen, übersetzt und interpretiert; inhaltliche Fragen (bedingt durch die historische Distanz) werden geklärt; die Aussagen der Texte werden herausgearbeitet und hinterfragt, mit unserer Gegenwart verglichen und beurteilt. Werke, die im Unterricht gelesen werden, sind zum Beispiel: die Ilias, die in knapp 16000 Versen in eindrucksvoller literarischer Meisterschaft den Trojanischen Krieg (einen Grundstoff der antiken Mythologie) darstellt; ferner die Odyssee, in der von den Irrfahrten des Odysseus erzählt wird. Mit diesen beiden unter dem Namen des Dichters Homer überlieferten Epen, verfasst im 8. Jh. v. Chr., beginnt die europäische Literatur. Ihre Lektüre ist zeitlos faszinierend, auch für Menschen des 21. Jahrhunderts. Im Unterricht werden wir Auszüge aus diesen Werken lesen, und zwar vor allem im altgriechischen Original, um die gedanklichen Feinheiten und den ästhetischen Reiz dieser Kunstwerke zu spüren, aber auch in Übersetzung, damit ein zusammenhängender Eindruck vom Ganzen des Werks entsteht und die geniale Kompositionstechnik deutlich wird. (2)

Mit Aischylos, Sophokles und Euripides, den drei großen attischen Tragikern des 5. Jahrhunderts v. Chr., befinden wir uns am Anfang der Literaturgattung Drama. Ein Werk eines dieser Tragiker wird exemplarisch gelesen, beispielsweise die Bakchen des Euripides. Die Schülerinnen und Schüler werden den ergreifenden Inhalt und die hohe Poetizität dieser Dichtung erleben. Während der Lektüre werden die Schüler auch mit den Urspüngen des europäischen Theaterwesens vertraut und können einen Überblick über dessen weitere Entwicklung gewinnen; (3) denn die späteren Theaterdichter Europas orientieren sich an den antiken Klassikern und beziehen sich oft genug auf sie. Aus dem Bereich der Komödie kann ein Stück des Aristophanes (5. Jh.) oder Menander (4. Jh.) behandelt werden.

Eine Gruppe von Werken, die zur Pflichtlektüre jedes Griechischkurses gehören, sind die Platonischen Dialoge. Ebenso wie die Schriften anderer griechischer Philosophen - man denke an Aristoteles, Epikur oder die Stoiker - haben sie die Welt geprägt. Den Schülern bietet sich bei der Lektüre Platons die Gelegenheit, sich mit Grundfragen der menschlichen Existenz auseinanderzusetzen und die Grundlagen der europäischen Geistesgeschichte unmittelbar kennenzulernen.

Ferner wird man im Griechischunterricht die Anfänge der kritischen Geschichtswissenschaft kennenlernen. Hier stehen vor allem Herodot und Thukydides, Autoren des 5. Jh. v. Chr., im Mittelpunkt.

Nach den neueren Lehrplänen ist eine thematische Ausweitung auf spätere Epochen möglich: so kann etwa das Neue Testament (Apostelgeschichte, Evangelien) im Original gelesen werden, ebenso andere frühchristliche Schriften oder spätantike Texte (z. B. auch in Ägypten gefundene private Papyrusbriefe) und sogar Werke byzantinischer Autoren. Auch Einblicke ins Neugriechische (schon im Anfangsunterricht) gehören zum modernen Profil des Faches. Bei Interesse kann in der Oberstufe eine Neugriechisch-AG als Ergänzung angeboten werden.

Bei den meisten der genannten Texte handelt es sich um hochbedeutende Werke mit einer Wirkungsgeschichte bis in die Gegenwart. Bereits in der Lehrbuchphase, d. h. in Klasse 9 und 10, lernen die Schüler auf Schritt und Tritt diese und ähnliche Werke in kürzeren, adaptierten Auszügen kennen. So geht es schon in der ersten Lektion des am Petrinum verwendeten Buchs Kantharos um die Gedanken der Philosophen Thales und Anaximander (um 600 v. Chr.) über die Entstehung und das Wesen der Welt. Nebenher werden den Schülern die ersten Deklinationsformen vermittelt. Der Unterricht ist konsequent auf das Ziel der Lektüre von Originaltexten ausgerichtet, deshalb hat die Durchnahme der Grammatik dienende Funktion, sie führt zur Lektüre der Texte hin. Einzelsätze ohne Zusammenhang, die reine Grammatikübungen sind, kommen im heutigen Griechischunterricht ebensowenig vor wie das Hinübersetzen aus dem Deutschen ins Altgriechische.

Didaktik und Methodik des Griechischunterrichts haben sich seit den 70er Jahren grundlegend verändert. Das betrifft zum einen die Übernahme allgemeiner methodischer Prinzipien wie Schülerorientierung, Motivation, Prinzip des Exemplarischen, ferner entdeckendes Lernen, Kreativität oder handlungsorientierter Unterricht. Zum anderen ist der heutige Griechischunterricht wegen verkürzter Unterrichtszeiten in grammatischer Hinsicht schlanker geworden. Nach dem Prinzip der Basisgrammatik beschränkt man sich auf das Erkennen und Lernen durchgängiger Phänomene. (4) Von Anfang an wird die Sprache nach dem Konzept des Integrierten Sprachunterrichts anhand von zusammenhängenden, originalnahen Lehrbuchtexten, die dem Schüler tatsächlich etwas mitteilen wollen, vermittelt. Die in der Spracherwerbsphase gelesenen Texte des Lehrwerks geben einen repräsentativen Überblick über die Welt der alten Griechen. Daher ist der Unterricht der Klassen 9 und 10 in gewisser Weise abgerundet und in sich sinnvoll. Falls die Schüler das Fach am Ende der Mittelstufe abwählen sollten - die weitaus meisten werden es fortsetzen wollen, wie die Erfahrung zeigt -, so wird ihnen der zweijährige Griechischunterricht dennoch einen spürbaren Nutzen gebracht haben. In der Oberstufe werden ausschließlich unveränderte Originaltexte (Homer, Platon, Herodot...) gelesen, natürlich aufbereitet durch schülergerechte, motivierende Kommentare. Als Ergänzung zur Übersetzung, die nach wie vor eine zentrale Rolle spielt, können verschiedene Möglichkeiten extensiver Texterfassung zum Zuge kommen wie kursorische, bilinguale und Übersetzungslektüre sowie Inhaltsangaben längerer Passagen.

(Bild: Vasenbild aus dem 6. Jh. v. Chr. mit der Darstellung des Minotauros.)

Über die Texte findet immer eine Auseinandersetzung mit der Kultur der Antike statt. Hierbei kommt auch der altgriechischen Sprache eine große Bedeutung zu. Denn ohne Sprachkenntnisse wird die Beschäftigung mit der antiken Kultur oberflächlich bleiben und aufgrund des engen Zusammenhangs von Denken und Sprache wird ein umfassendes Verständnis der Texte kaum erreicht werden. (5) Die über die Texte gewonnenen Eindrücke werden ergänzt durch nichtsprachliche Zeugnisse der griechischen Kultur: Plastik, Malerei, Architektur, sowie sonstige archäologische Funde und Überreste des antiken Alltags. Das reichlich vorhandene altertumskundliche Material wird den Schülern u. a. mit Hilfe moderner Medien (Dia, Film, OHP, Computer) zugänglich gemacht. Eine besonders sinnvolle und motivierende Abrundung erfährt der Unterricht durch eine (freiwillige) Studienfahrt nach Griechenland in Jahrgangsstufe 12 oder 13.
Im Griechischunterricht werden in jeder Stunde grundlegende Fähigkeiten geschult: genaues Hinsehen (jeder Buchstabe zählt!), Konzentration, Ausdauer, Gedächtnis (Vokabeln, Formen ...), logisches Kombinieren (Satzstrukturen), systematischer Wissenserwerb, Objektivität, Differenzierungsvermögen. (6) Welchen Gewinn verspricht das Fach Griechisch darüber hinaus?

Unüberschaubar viele Fremd- und Lehnwörter sind dem Altgriechischen entnommen, das gilt vor allem für die wissenschaftlichen Fachsprachen, aber auch für viele Wörter der deutschen Alltagssprache und der modernen Fremdsprachen. Wer Griechisch gelernt hat, versteht die meisten dieser Fremdwörter von selbst und oft auf eine tiefere Weise. In jedem Fall erhält man eine größere Sicherheit im Gebrauch von Fremdwörtern.

Außerdem erhalten die Schülerinnen und Schüler einen tiefen Einblick in das Wesen von Sprache an sich, da sie ständig sprachliche Äußerungen unter die Lupe nehmen und die mitunter komplizierten Strukturen einer fremden Sprache zu durchschauen lernen. Gerade auch durch das Übersetzen und das damit verbundene fortwährende Ringen mit der Muttersprache werden das Sprachgefühl und die Ausdrucksfähigkeit im Deutschen geschult. (7) Die Schüler werden ein feineres Empfinden für sprachliche Äußerungen entwickeln und überlegter mit der deutschen Sprache umgehen. Das langsame Tempo des Übersetzens verhindert, dass man (vielleicht ohne es zu merken) die gelesenen Texte nur oberflächlich streift, und garantiert, dass man sie tatsächlich in sich aufnimmt und geistig durchdringt. Die griechischen Texte, die wir lesen, verdienen diese Intensität und belohnen den aufmerksamen Leser.

Nach vier Jahren, d. h. am Ende der zwölften Klasse, erhält man bei ausreichenden Leistungen das Graecum. Diese Qualifikation entspricht dem Latinum im Fach Latein und wird auf dem Abiturzeugnis vermerkt. Für einige Studienfächer werden das Graecum oder jedenfalls Griechischkenntnisse verlangt; abhängig vom angestrebten Abschluß (Lehramt, Magister, Promotion o. ä.) und der jeweiligen Universität sind Griechischkenntnisse erforderlich oder erwünscht für Theologie, Philosophie, Alte Geschichte, Archäologie, Allgemeine Sprachwissenschaft, Latein, Slawistik, Indogermanistik und andere Fächer. Abgesehen von diesen formalen Anforderungen ist es für sehr viele Geisteswissenschaften (mit Einschränkungen auch für Naturwissenschaften) sinnvoll, die griechische Antike gut zu kennen. Denn so erhält das Studium eine besondere Tiefendimension, die nicht von Nachteil sein wird.

(Bild: Ein Beispiel für die Rezeption der griechischen Antike: Picassos Minotauros.)

Der wichtigste Grund, Griechisch zu lernen, ist das Vertrautwerden mit der griechischen Antike, die die Schüler über die Sprache und die Texte gewissermaßen von innen her kennenlernen. Dadurch wird es ihnen leichter fallen, die geistigen Urspünge Europas, die Grundlagen unseres westlichen Kulturkreises zu erfassen. Denn die Errungenschaften der Griechen stellen den Beginn der abendländischen Kultur dar; sie sind auf diesem Kontinent (und weit darüber hinaus) nie in Vergessenheit geraten, sondern in allen Epochen kontinuierlich rezipiert worden - teils direkt, teils über die Vermittlung der Römer. Dies betrifft zentrale Bereiche des kulturellen Lebens: Literatur, Kunst und Architektur, Philosophie, Wissenschaft, Politik, Rhetorik, Mythologie, Religion. Es ist eine wichtige Aufgabe des Griechischunterrichts, die geistesgeschichtliche Kontinuität von der Antike bis in unsere Zeit sichtbar zu machen und unser kulturelles Erbe lebendig zu erhalten. Natürlich wird dabei eine kritische Perspektive eingenommen; (8) die Schüler können und sollen sich selbst ein Bild machen und ein eigenes Urteil entwickeln.

Welche Anforderungen sind mit dem Fach Griechisch verbunden?

Schüler, die das Fach Griechisch wählen, sollten eine Bereitschaft zum Lernen, Interesse an Sprache sowie Aufgeschlossenheit für Kultur und Geschichte mitbringen. Das Erlernen der griechischen Schrift geht leicht und schnell. Nicht erforderlich sind Lateinkenntnisse, obwohl die lateinische Sprache (wie auch die deutsche) deutliche Parallelen zum Griechischen aufweist. Alles notwendige grammatische Wissen wird von Grund auf neu durchgenommen; auch an inhaltlichen Vorkenntnissen wird nichts vorausgesetzt. Daher ist das Fach Griechisch unbedingt auch für die Schülerinnen und Schüler geeignet, die in Klasse 5 und 7 nicht Latein gewählt haben. Das Fach stellt gewisse Anforderungen, die jedoch von aufgeschlossenen Schülern gut zu bewältigen sind. Die Schüler werden vor allem in kognitiver Hinsicht gefordert (und gefördert!), stoßen aber keineswegs auf Hindernisse, die sie nicht überwinden könnten.

Das Fach Griechisch ist eine geistige Bereicherung und ein vielseitiges Grundlagenfach, das den Schülerinnen und Schülern wichtige Bildungsimpulse für ihr Leben zu geben vermag. Als freiwilliges Angebot hat es seinen Platz am Petrinum und wird ihn auch in Zukunft behaupten.

Guido Gunderloch

 

Fußnoten:

  1. Am Petrinum kann das Fach Griechisch im Wahlpflichtbereich II und zu Beginn der Oberstufe gewählt werden. Da der "klassische" Einstieg die neunte Klasse ist, betreffen die folgenden Ausführungen v. a. diesen frühen Einstieg, gelten aber mutatis mutandis auch für die Neuwahl des Faches in der Jahrgangsstufe 11.
  2. Wie zeitlos ansprechend die Werke Homers sind, zeigt eine jüngst unter einhundert renommierten Schriftstellern der Gegenwart durchgeführte Umfrage nach den besten und bedeutendsten Werken der Weltliteratur: nach dem Ergebnis dieser internationalen Umfrage gehören Ilias und Odyssee (trotz ihres hohen Alters!) zu den wichtigsten Werken der Menschheit (FAZ vom 11.5.2002).
  3. Je nach Interesse kann zudem die Wirkungsgeschichte eines Stoffes, z. B. einer Gestalt wie Medea, Antigone oder Ödipus, in den späteren Epochen der Weltliteratur verfolgt werden.
  4. Die Schüler müssen nicht mehr alle Formen (Deklinationen, Konjugationen mit allen Sonderformen) auswendig lernen und aktiv beherrschen. Es gibt keine strikte Trennung mehr zwischen Grammatik- und Lektüreunterricht, d.h. es wird bewusst auf langjährige Sprachexerzitien vor der Lektüre verzichtet.
  5. (5) Gerade bei den sprachlich-gedanklich ausgefeilteren Texten (beispielsweise bei Platon) kann eine Übersetzung das Original nur sehr unzureichend ersetzen. Denn durch die Übersetzung wird eine Vergröberung (das Griechische verfügt z. T. über nuanciertere Ausdrucksmöglichkeiten als das Deutsche) oder eine Festlegung auf eine bestimmte Deutung des Textes bewirkt - ganz zu schweigen von der sprachlich-ästhetischen Seite der griechischen Literatur, die in einer Übersetzung fast vollständig verloren geht.
  6. Nach der PISA-Studie wird man diese Dinge vielleicht mehr schätzen. - Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: die genannten Fähigkeiten werden auch in anderen Fächern geschult.
  7. Hartmut von Hentig hält das Übersetzen sogar für Ñdie interessanteste und anspruchsvollste geistige Übung überhauptì (H. von Hentig: Bildung. Ein Essay, München 1996, S. 117). - Nebenbei bemerkt lässt sich an diesem Beispiel ermessen, welche Prägekraft noch heute von der griechischen Antike ausgeht: das zitierte Buch dieses führenden Pädagogen, in dem es um die Zukunft der Schule geht, ist voll von anerkennenden Bezugnahmen auf die Griechen. Was wäre Hartmut von Hentig ohne die Kenntnis der griechischen Kultur?
  8. Eine Glorifizierung der Griechen findet nicht statt. - Auch wird berücksichtigt, dass unsere Kultur sich entwickelt hat und dabei mannigfachen außergriechischen Einflüssen unterlag.