Schullogo mit Adresse
RSS-Feed      Newsletter      
Kopfbanner der Seite:Startseite
Sie befinden sich hier: root > Unterricht > Fächer > Griechisch > Griechisch am Petrinum: Sekundarstufen I und II

Griechisch am Petrinum: Sekundarstufen I und II

Wie kann man Griechisch am Petrinum lernen?

Die Möglichkeit (Alt-) Griechisch zu lernen ist eines der Merkmale, in denen sich die humanistisch-altsprachliche Tradition und Prägung des Petrinum am deutlichsten manifestiert. Griechisch kann dabei im Rahmen des Wahlpflichtbereichs II (WP II) ab der Jahrgangsstufe 8 als dritte Fremdsprache belegt werden. Der Griechischunterricht findet in den beiden Jahrgangsstufen 8 und 9 jeweils dreistündig statt. Um ein Graecum zu erwerben, muss Griechisch über den WP II-Bereich hinaus in der gymnasialen Oberstufe weiterhin belegt werden (vgl. hierzu die folgenden Ausführungen).

Welche Unterrichtsinhalte werden behandelt?

Griechisch - Ein Fach der besonderen Art: Im wesentlichen befassen sich die Unterrichtsinhalte in den ersten Lehrjahren mit den großen Philosophen, Befehlshabern und Dramen der Antike. Eine Einführung in die antike Philosophie bieten Texte über Naturphilosophen und die Stoiker. Die großen Kriegsherren werden unter anderem durch Auszüge aus der Anabasis vorgestellt. Und schließlich wird mit der "Antigone" der originale Antext eines der großen Griechischen Dramen von Sophokles gelesen. Des Weiteren erhält man nicht nur einen Eindruck von der Kultur, sondern auch von dem Leben in der Antike.

Welche Lehrbücher werden verwendet?

Im Griechischunterricht ab der Jahrgangsstufe 8 wird als Lehrbuch das Werk

Kantharos

herausgegeben von Winfried Elliger, Gerhard Fink, Günter Heil,

Ernst Klett Verlag

verwendet. Als Übersichtsheft für die Grammatik dient das

Grammateion

herausgegeben von Karl Lahmer,

Ernst Klett Verlag.

Im Kantharos finden sich verschiedenste und vor allem auch interresante Texte von mehr oder weniger bekannten griechischen Autoren. Die Grammatik, die notwendig ist, um diese Texte zu übersetzen, findet sich in anschaulichen Übersichten im Grammateion.

Diese beiden Bücher bilden also einen unentbehrlichen Bestandteil des Griechischunterrichts und tragen maßgeblich dazu bei, die griechische Sprache ohne große Schwierigkeiten zu lernen.

Welche Originaltexte werden nach der Lehrbuchphase gelesen?

Die an die mit dem Lehrbuch verknüpfte Sprachserwerbsphase anschließende Lektürephase soll den Lernenden helfen, in der Auseinandersetzung mit griechischen Originaltexten verschiedener Epochen und Gattungen ihre bereits erworbenen Fähigkeiten im Umgang mit griechischen Texten zu wiederholen, zu vertiefen und zu erweitern. Die Lektürephase, in der Regel beginnend mit dem zweiten Halbjahr der Einführungsphase (EF 2), soll anhand der zu behandelnden Themen und literarischen Gattungen  einen lebendigen Eindruck der antiken Lebens- und Gedankenwelt vermitteln.

Die philosophischen Schriften Platons, naturwissenschaftliche Traktate, die großen mytholigischen Epen Homers mit ihren grundlegenden Betrachtungen zum Verhältnis von Göttern und Menschen, episodenhaften Abenteuerromane, die Satiren Lukians, die Komödien des Aristophanes die Tragödien des Aischylos, Sophokles und Euripides bis hin zu den großen Meisterwerken der antiken Rhetorik etwa das Lysias oder des Demosthenes - all diese und noch viele andere Werke und Themen führen uns in der Lektürephase des Griechischunterrichts auf direktem Wege zu den Wurzeln unserer eigenen Gegenwart und können uns dabei helfen, unserere aus der griechisch-römischen Antike erwachsene Kultur und damit uns selbst ein wenig besser zu verstehen.

Wie erwirbt man ein Graecum?

Die bundeseinheitliche Qualifikation des Graecum wird im Rahmen des in der Jahrgangsstufe 8 (WP II) einsetzenden Lehrgangs bei durchgängigem Besuch des Griechischunterrichts von Klasse 8 bis zum Ende des 1. Jahres der Qualifikationsphase (QF 1) zuerkannt bei mindestens ausreichenden Leistungen (5 Punkte) im Fach Griechisch am Ende des Abschlusshalbjahres.