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Studienfahrt: Griechenland (2009)

Im Oktober 2009 fuhren Lateiner und Griechen der 11. und 12. Jahrgangsstufe des Petrinum dorthin, wo man die Antike auch heute noch hautnah erleben kann: Nach Griechenland, der Wiege der abendländichen Kultur. Ein abwechslungsreiches Programm führte die Gruppe unter anderem nach Delphi, Olympia, Mykene, Athen und Ägina - zentrale Orte des antiken Griechenland, die auch heute, über 2000 Jahre nach der Blütezeit Athens und Spartas, die Heimat und Lebenswelt etwa eines Sokrates, eines Platon und eines Aristotels vor den Augen der Schülerinnen und Schüler wiedererstehen lassen - ganz wie es aus den folgenden vier Berichten hervorgeht, die von Schülerinnen und Schülern über die Studienfahrt verfasst wurden.

Bericht 1

Die Alt-Griechisch Fahrt im Oktober letzten Jahres war ein ganz besonderer Moment in meiner Schullaufbahn.

Die außergewöhnliche Mischung zwischen kulturellem Angebot, Erfahrung des neu-griechischen Lebens und der Spaß und die Zeit mit Schulfreunden kreierten den besonderen Charakter der Schulreise.

Die Besichtigungen von mystischen, aus jahrtausendealten Schriften bekannten Städten, Monumenten und Bauten waren äußerst interessant. Ob nun das Orakel von Delphi, die Akropolis in Athen oder das Stadion von Olympia.

Die realen Erfahrungen rundeten das vorherig Gelehrte ab und gewährten, mit den Vorkenntnissen aus dem Alt-Griechisch Unterricht, tiefe Blicke in die antike Kultur Griechenlands.

Verlässt man jedoch die antiken Ausgrabungsstätten, wird man mitten ins neu-griechische Leben katapultiert.

Sowohl die Strandbars im wunderschönen Naphplion als auch die typisch griechischen Tavernen im hektischen Athen bleiben im Gedächtnis eines jeden Mitreisenden.

Das Lernen der Formen des Aorists, des Optativs und der Verba contracta sind, im Vergleich zu dieser spektakulären Fahrt und der Fähigkeit die 2000 Jahre alte Sprache der Philosophen und Naturwissenschaftler übersetzen zu können, nur geringe Opfer.

Bericht 2

„Lasst uns durch, wir können alt-griechisch!“ Mit diesem Spruch (natürlich auf griechisch) auf den T-Shirts brach unsere „Altgriechischtruppe“ im Oktober zum Düsseldorfer Flughafen auf, um von dort nach Athen zu fliegen. Mit dabei waren 14 Schüler der Griechischkurse der Stufen 11 und 12, sowie unsere Fachlehrer Herr Schwemer, Herr Weißweiler und Frau Krey. Ziel der 8-tägigen Reise war es, die Kultur und Geschichte des Landes kennenzulernen, das die meisten von uns bisher nur aus Büchern und aus dem Unterricht kannten. Mit unserem Reisebus fuhren wir zunächst nach Delphi, wo wir die nächsten zwei Tage die berühmte Tempelstätte sowie das Kloster Hosios Lukas besichtigten. Weiter ging unsere Tour über Olympia, wo wir eine weitere Nacht verbrachten, nach Tolo, ein touristischer Ort, von dem aus wir aber in den nächsten zwei Tagen nach Nafplion, Epidaurus, Mykene und Korinth gelangten. Da man in den meisten Ausgrabungsstätten nur offizielle Führungen buchen konnte, hatte sich jeweils ein Schüler schon im Voraus auf die Besichtigung vorbereitet und konnte so die Gruppe durch die Ausgrabungen führen. Hierzu stärkten am Anfang nur ein paar, am Ende fast alle Schüler ihre Konzentrationsfähigkeit durch das ständige Herumwedeln mit den griechischen „Komboloi“-Spielen. Abschluss unserer Reise bildete ein dreitägiger Athenaufenthalt. Hier erwartete uns ein strammes Programm: Sowohl National- als auch Akropolismuseum, die Agora und natürlich die Akropolis selbst waren neben vielen anderen Attraktionen zu besichtigen. Unseren letzten Tag verbrachten wir gemeinsam auf Ägina, einer kleinen Insel vor Athen. Natürlich kam bei all dem Programm auch die Freizeit nicht zu kurz, schließlich mussten wir auch noch das Sommerwetter ein wenig genießen. Außerdem wuchs unser Gemeinschaftsgefühl von Tag zu Tag, sodass wir, zurück im kalten Deutschland, nicht nur die 30 Grad und Sonne vermissten. Alles in Allem: Eine gelungene Studienfahrt!

Bericht 3

Die Griechenlandfahrt im Herbst 2009 war eine bemerkenswerte Fahrt, bei der uns eine atemberaubende Aussicht auf die wunderbare, geradezu märchenhafte Landschaft Griechenlands gegeben wurde. Dieser Umstand verlieh der Fahrt ihre ganz eigene Atmosphäre, die sich schlecht in Worten ausdrücken lässt. Durch die diversen Besichtigungsziele bekamen wir die Möglichkeit hautnah an wichtigen Orten der Geschichte zu stehen, sodass wir nicht nur, wie im Unterricht, die Ereignisse Revue passieren ließen, sondern wir zudem die antiken Stätten vor Augen hatten. Das straff und streng eingehaltene Besichtigungsprogramm ließ es allerdings nur äußerst dürftig zu, seine eigene Freizeitgestaltung auszuleben, was sich als etwas schade erweist. Denn Griechenland bietet mit Sicherheit noch viel Entdeckungspotential, das man mehr hätte ausschöpfen sollen. Hierbei denke ich vor allem an einheimische Tipps der Bewohner, die sich bestimmt gefreut hätten, wenn man sie danach gefragt hätte, was es in der Umgebung sonst noch Interessantes gebe. Sie hätten uns mit sicherheit noch den ein oder anderen Ort nennen können, der nicht auf unserer Liste verzeichnet war. Somit war es eine besondere Fahrt, die nicht als übliche Klassenfahrt gelten kann, bei der es jedoch ein wenig an „Mut zur Entdeckung und freien Initiative für die Teilnehmer“ fehlte.

Bericht 4

Die Griechenlandfahrt war ein voller Erfolg. Wir hatten super Wetter, unglaublich viel Spaß und haben dabei auch noch die wichtigsten Stätten der griechischen Antike gesehen. Die beiden Schülergruppen der 11. und 12. Stufe schweißten sich schnell zusammen, obwohl während der Vortreffen Skepsis darüber herrschte, und auch die Lehrer integrierten sich nach den ersten Abenden problemlos. Ob ein gemütliches, gemeinsames Abendessen am Fuße der Akropolis in Athen, ein anstrengender Aufstieg zum Berggipfel über Korinth, um bei strahlendem Sonnenschein und 30 Grad die atemberaubende Aussicht zu genießen, oder eine Verschnaufpause im Schatten der Bäume und Ruinen von Olympia und Delphi – für jeden war etwas dabei, jeder hatte sein eigenes, kleines, persönliches Highlight.

So war meines wahrscheinlich der Aufstieg zur Akropolis, während dem die Spannung über das bekannteste Bauwerk Griechenlands ins Unermessliche stieg, um schließlich allein schon durch die monumentalen Eingangsbauten belohnt zu werden.