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Informatik am Petrinum: Sekundarstufe I

Das Fach Informatik wird innerhalb der Sekundarstufe I am Petrinum im Wahlpflichtbereich II in den Jahrgangsstufen 8 und 9 unterrichtet. Es dient hier der Förderung des logisch-naturwissenschaftlichen Denkens und der Einführung der Schülerinnen und Schüler in eine der zentralen Fertigkeiten und Kenntnisse der modernen Kommunikationsgesellschaft. Diese Ziele finden ihren Ausdruck in den Lehrinhalten, die in den einzelen Schulstufen unterrichtet werden.

Zu Beginn unseres Informatiklebens befassen wir uns mit dem  Office Paket, zunnächst insbesondere mit dem Textverarbeitungsprogramm Microsoft © Word. Wir lernen die grundsätzlichen Dinge, wie Texte formatieren und Texte eingeben. Weiter lernen wir Serienbriefe zu erstellen und Geschäftsbriefe zu schreiben. Danach widmen wir uns der Tabellenkalkulation Excel. Wir arbeiten mit Formeln, um Rechnungen zu schreiben, und lernen etwas über die Formatierung der Tabellen. Anschließend lernen wir wie man übersichtliche Diagramme erstellt.

Den Abschluss der Unterrichtsreihe stellt eine Einführung in basale Präsentationstechniken, gestützt auf das Präsentationsprogramm PowerPoint, dar. Die Grundlagen dieses Programms werden in der Regel in einer projektorientierten Arbeitsphase selbstständig erlernt

Zum Abschluss des Halbjahres erfolgt eine erste Einführung in die Grundlagen der Programmierung. Zunächst arbeiten wir mit einem leicht verständlichen Programm, das sich Win-Niki nennt. Das Ziel ist einen kleinen Roboter (Niki) mit einfachen Befehlen, wie vor, drehe_links oder nimm_auf, dazu zu bringen einen Parcour zu durchlaufen, Eier aufzunehmen und gegebenenfalls wieder abzugeben. In diesem Zusammenhang werden Schleifen und logische Verknüpfungen angesprochen. Bei Schleifen handelt es sich um einen bestimmten Befehl, der bis zur Erfüllung einer Bedingung wiederholt wird.

In diesem Halbjahr tauchen die Schülerinnen und Schüler tiefe in die spannende Welt der Programmierung ein. Dabei lernen sie eine erste prozedurale Programmiersprache, wie zum Beispiel Pascal oder VisualBasic, kennen. Im Verlauf des Halbjahres werden die Lernenden dabei sukzessive mit den grundlegenden Befehlen der Programmiersprache vertraut gemacht und lernen, erste einfache Programme und Algorithmen zu analysieren oder selbstständig zu programmieren.

 

In einer ersten Unterrichtsreihe werden die bereits in der 8.2 erworbenen Kenntnisse in der dort eingeführten Programmiersprache vertieft und auf komplexere Probleme angewendet.

Der Schwerpunkt des Halbjahres 9.2 liegt jedoch im Bereich der Schaltalgebra, innerhalb dessen die Lernenden zunächst den Umgang mit verschiedenen Zahlensysteme erlernen. Neben dem Dezimalsystem und dem in der Computersprache verwendeten Binärsystem werden das Hexadezimalsysteme und weitere Zahlensysteme exemplarisch behandelt. Die Schülerinnen und Schüler werden dabei mit der Darstellung negativer Zahlen und den Grundrechenarten in den verschiedenen Systemen vertraut gemacht.

Im Anschluss daran beschäftigten wir uns mit logischen Schaltungen, die beispielsweise mit dem Programm WinLogik simuliert werden können. Die Lernenden wandeln Schaltnetze in Wahrheitstafeln um und umgekehrt, mit dem Ziel, letzlich selbstständig logische Schaltungen, beispielsweise sogenannte Halbaddierer und Volladdierer, entwerfen zu können.

Das letze Halbajhr des Informatikunterrichts in der Sekundarstufe I steht ganz im Zeichen des Internet und der dort verbreiteten Programmiersprache HTML. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich im Unterricht selbstständig die Grundlagen dieser Programmiersprache und erstellen projektorientiert eigene Webseiten.

Das Halbjahr wird abgerundet mit einem Rückgriff auf die bereits in der Jahrgangsstufe 8.2 eingeführte prozedurale Programmiersprache, mit deren Hilfe die Lernenden Programme zum Messen und Regeln erstellen (beispielsweise Fahrstuhl- oder Ampelschaltungen) und behutsam an komplexere Probleme herangeführt werden, die in der gymnasialen Oberstufe wieder aufgegriffen werden können.