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Israel-Austausch: Terra-Santa-School

Seit 1999 besteht zwischen dem Gymnasium Petrinum und der Terra-Santa-School in Akko (Israel) eine Schulpartnerschaft. Nachdem es in den Jahren 1999 und 2000 zu einem ersten Schüleraustausch zwischen beiden Schulen gekommen war, ruhte bis zum Herbst 2007 die Partnerschaft aufgrund der kritischen innenpolitischen Lage in Israel. Unsere Partnerschule in Israel liegt in der Altstadt von Akko. Sie wird von arabischen und christlichen Schülerinnen und Schülern besucht. Die Leitung der Schule liegt in der Hand von Franziskanern. Mit dieser Partnerschaft leistet unsere Schule einen besonderen Beitrag im Rahmen der Städtepartnerschaft Akko-Recklinghausen.

Im Oktober 2007 wurde die Partnerschaft mit dem Besuch einer Schülergruppe unserer Schule in Akko wieder aktiviert. 12 Schülerinnen und Schüler waren eine Woche in Israel. Sie besuchten 4 Tage die Partnerschule und lernten den Norden Israels kennen. Anschließend verbrachten sie noch drei Tage in Jerusalem. Auf dem Programm standen die Besichtigung von Yad Vashem, der historischen Altstadt Jerusalems und des Ölbergs sowie der Festung Massada und des Toten Meeres.

Im April 2008 wird eine Schülergruppe aus Akko zum Gegenbesuch in Recklinghausen erwartet. Die Gruppe wird sich eine Woche in Recklinghausen aufhalten. Den Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit von israelischen und deutschen Schülern bildet ein Projekt zum Thema „Freundschaft bedeutet für mich …“. Die Ergebnisse werden in der Schule und im Rahmen des „Israel-Tages 2008“ in Recklinghausen im Rathaus präsentiert.

Es soll alle zwei Jahre ein Besuch unserer Schüler in Akko und das darauf folgende Jahr von israelischen Schülern in Recklinghausen stattfinden. Dabei soll die gemeinsame, ergebnisorientierte Projektarbeit einen besonderen Schwerpunkt bilden. Die Themenfindung soll durch die beteiligten Schüler in Akko und Recklinghausen erfolgen.

Israelaustausch 2010

2010 bekamen wieder 12 Schülerinnen und Schüler die Chance den Schüleraustausch nach Israel zu unserer Partnerschule in Akko zu machen. Ausgesucht wurde nach dem Zufallsprinzip, da es doch sehr viele interessierte Bewerber gab. Letztendlich konnten nur 12 mitkommen und ich gehörte zu den Glücklichen.

Vor der eigentlichen Reise ins entfernte Land gab es ein paar Vorbereitungstreffen. Diese wurden von verschiedenen Referaten der Schülerinnen und Schüler gestaltet. Neben diesen sollten auch Vorstellungs-Präsentationen für die Austauschschüler vorbereitet werden, wodurch wir bei diesen schon bekannten waren und die erste Begegnung leichter fiel.

Am 22. Oktober war es dann auch so weit. Wir starteten gegen 14:00 am Petrinum und kamen am frühen Morgen des nächsten Tages in Akko an. Dort wurden wir dann auch schon herzlich von unseren Gastfamilien begrüßt. Den gesamten Samstag hatten wir Zeit für Freizeit mit unseren Familien. So wurde mir ein erster kurzer Blick auf Akko gezeigt und anschließend konnten wir dann auch im Mittelmeer schwimmen gehen, welches zu dieser Jahreszeit dort sehr angenehm war, wie auch das Wetter. Bis zum Mittwoch blieben wir auch in der Gegend von Akko. Uns wurde zum einen die Altstadt und ihre Ausgrabungsorte, der See Genezareth, Nazareth und Lochamei Ha Ghettaot, einer Holocaust-Gedenkstätte, gezeigt.

Außerdem erhielten wir ein/e Hemd/Bluse von der Schule, denn dort wird eine Schuluniform getragen, und wurden vom Bürgermeister begrüßt, der sehr erfreut über unseren Besuch erschien.

Am Donnerstagmorgen hieß es dann Abschied von unseren Familien zu nehmen, denn wir reisten ohne unsere Austauschschüler nach Jerusalem weiter. Dort angekommen fiel natürlich zuerst die riesige Mauer auf. Direkt vom ersten Tag an begaben wir uns auf die Spur Jesu und schauten uns den Ölberg, Garten Getsemani und die Grabeskirche an. Außerdem fuhren wir nach Yad Vashem, einer der wichtigsten Holocaust-Gedenkstätten an, um das ganze auch einmal aus dem „Opferland“ zu sehen. Am letzten Tag hatten wir dann noch eine Exkursion nach Bethlehem, Massada und zum Toten Meer. Der endgültige Abschied fiel wahrscheinlich keinem leicht:

Denn nicht nur das warme Wetter und die herzlichen Familien werden wir niemals vergessen, sondern auch die Eindrücke, die wir in diesem Land teils als Tourist, teils aber auch als Teil davon erleben durften.

Alina Gerber