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Kunst am Petrinum: Sekundarstufe I

Schulinternes Curriculum Kunst (G8)

Das schulinterne Curriculum (vgl. den rechts stehenden Link) ergänzt und konkretisiert die landesweiten Vorgaben des Lehr- plans Kunst für die Sekundarstufe I und II. Gleichzeitig bilden die Vorgaben zum Zentralabitur eine weitere Rahmenbedingung des Kunstunterrichts, die sich im Curriculum für die Sekundarstufe II wiederfinden und in Absprache mit den Koop-Schulen bei Bedarf aktualisiert werden.

Das schulinterne Curriculum soll den unterrichtenden Lehrkräften als Grundlage und Hilfe für ihren Unterricht dienen und den Schülerinnen und Schülern zu einer Bildkompetenz im umfassenden Sinn verhelfen. Dies umschließt eine künstlerisch-bildnerische Kompetenz, eine Handlungskompetenz, eine Subjektkompetenz im Zusammenspiel mit sozialer Kompetenz und eine Beurteilungskompetenz.

Individuelle Förderung innerhalb und außerhalb des Fachunterrichts

Einzelförderungen sowie die Beratung im Hinblick auf Bewerbungen (z.B. für die Mappenherstellung) und Wettbewerbsteilnahmen werden je nach Möglichkeit in den Unterricht integriert. Direkter Förderunterricht ist auch für das Fach Kunst vorstellbar und wünschenswert, um elementare Realisierungsformen der bildnerischen Praxis vertiefend einzuüben und damit auch den schwächeren Schülerinnen und Schülern das nötige Selbstvertrauen in die eigenen bildnerischen Fähigkeiten zu geben.

Andere Fördermöglichkeiten besonders interessierter Schülerinnen und Schüler bestehen durch die Opens internal link in current windowAngebote des offenen Ganztags und der Galerie-Gruppe Opens internal link in current window„Der Blaue Hahn“. Hier sind folgende AGs zu nennen: Opens internal link in current windowVon der Höhle zum Hochhaus; Experiment Kunst – Drucktechniken; Bilderzauber – Erzählen mit Stift und Pinsel.

„Der Blaue Hahn“ ermöglicht es Schülerinnen und Schülern sich mit einem selbst gewählten Thema künstlerisch auseinanderzusetzen, die Ergebnisse regelmäßig in der Schulgalerie einer großen Öffentlichkeit zu präsentieren und zum Verkauf anzubieten.

Ebenso besteht in der AG zum Bühnenbau des Schülertheaters die Möglichkeit sich künstlerisch-praktisch einzubringen.

Hausaufgabenkonzept

Hausaufgaben können in der Sekundarstufe I einen vor- und nachbereitenden Charakter haben, sind aber eher die Ausnahme.

Aufgrund des unterschiedlichen Arbeitstempos der Lernenden bei praktischen Arbeiten, können, entsprechend der Richtlinien, Teilbereiche der praktisch-gestalterischen Arbeit zu Hause zu Ende geführt werden, um die gemeinsame Erarbeitung eines neuen Themas beginnen zu können.

In der Jahrgangsstufe 9 kann auf Hausaufgaben nicht verzichtet werden, um die Kontinuität des Lernprozesses zu gewährleisten, da das Fach nur zweistündig alle 14 Tage unterrichtet wird.

Mit der Verkürzung der Oberstufe muss außerdem bereits in der Jahrgangsstufe 9 mit den Grundlagen einer kunsttheoretischen Auseinandersetzung (schriftlich/mündlich), unter Hinzuziehung geeigneter, einfacher Werkbetrachtungstechniken, begonnen werden. Hierzu em- pfiehlt es sich entsprechende Texte in einer vorbereitenden Hausaufgabe ( strukturiertes Lesen) aufzugeben.

Für die Sekundarstufe II sind die Hausaufgaben, den Richtlinien entsprechend, unverzichtbar, da sie den Unterricht ergänzen, sichern und vorbereiten. Die selbstständige Erarbeitung von Problemstellungen und die sinnvolle Anwendung von Methoden und Verfahren stehen hierbei im Vordergrund. Mit dem Vortragen und Präsentieren der Hausaufgaben lernen die Schülerin- nen und Schüler angemessen sachlich und sprachlich zu formulieren und Präsenz zu zeigen.

Leistungsbewertung im Fach Kunst

Die Bewertungen im Fach Kunst sind an Arbeiten gebunden, die auf folgende fachspezifische Handlungsfelder zurückgehen: Produktion von Bildern, Rezeption von Bildern und Reflexion über Bildprozesse. Hierbei sollte die Bewertung der jeweiligen Altersstufe angemessen sein und auf die Kriterien der entsprechenden Aufgabenstellung zurückgeführt werden können. Die individuelle Lernprogression und der Gruppenvergleich sind hierbei angemessen zu be- rücksichtigen.

Im Kunstunterricht soll insbesondere auch die Kritikfähigkeit, die Selbstorganisation sowie eine Vielzahl technischer Kompetenzen gefördert werden. Offene Arbeitsformen ( Wochen- plan, Freiarbeit, Projekte) können hierzu beitragen und vor allem auch die Teamfähigkeit ( be- rufsvorbereitend) und die sozialen Kompetenzen fördern.

Folgende Teilbereiche sind Grundlage der Leistungsbewertung in der Sek.I:

  • Schriftliche Arbeiten (Referate, LZK, Mappenführung, Protokolle, Portfolioarbeit)

  • Mündliche Beiträge

  • Praktisch-gestalterische Arbeiten

  • Kontinuität und Zielorientierung bei der Mitarbeit im Unterricht

  • Mithilfe bei der Organisation des Unterrichts.

In der Sek.II werden Leistungen außerhalb des Klausuren im Beurteilungsbereich „Sonstige Mitarbeit“ in folgenden Arbeitsformen erbracht:

  • Gestalterische Arbeit

  • Mündliche Mitarbeit

  • Schriftliche Arbeiten.

Im Folgenden werden die Bewertungskriterien, die sich auf die praktisch-gestalterische Auseinandersetzung mit dem Unterrichtsgegenstand beziehen, im Einzelnen genannt.

BEWERTUNGSKRITERIEN, DIE SICH AUF DIE PRAKTISCH-GESTALTERISCHE AUSEINANDERSETZUNG MIT DEM UNTERRICHTSGEGENSTAND BEZIEHEN
( Sek. I/II )

  • KÜNSTLERISCHE IDEE
    (gedankliche Auseinandersetzung mit dem Thema, Problembewusstsein, Einfallsreichtum, Fantasie, Individualität und Originalität)

  • KÜNSTLERISCHE AUSFÜHRUNG
    (bildnerisch-konzeptionelle Auseinandersetzung mit dem Thema, Fähigkeit zur themenbezogenen Gestaltung und Innovation, handwerklich-technische Qualität, spannungsreiche Komposition)

  • SCHWIERIGKEITSGRAD
    (Gewichtung individuell gewählter Gestaltungsmodi)

  • INTENSITÄT BEI DER AUSEINANDERSETZUNG MIT DEM THEMA
    (Fähigkeit, beharrlich und ausdauernd bei einem Vorhaben zu bleiben, auch wenn Anstrengungen eintreten, angemessener, selbständiger, kreativer und zielgerichteter Umgang mit Techniken, Werkzeugen und Materialien, kontinuierliches Arbeiten, Umgang mit Gestaltungsschwierigkeiten, Skizzen, Entwürfe, Werkbuchführung, Experimentierfreudigkeit, Alternativentwicklung)

  • DIFFERENZIERUNGSGRAD
    (Reichtum an Beobachtungen und Einfällen, Strukturiertheit der gestalterischen Lösung > themenbezogen, etwa: Vielfalt von Farbmischungen, Strukturen, Kontraste...)

  • Werkimmanente PRÄSENTATION / INSZENIERUNG
    (intersubjektiver Nachvollzug von Form und Inhalt, Beachtung fachspezifischer Präsentations- u. Ausstellungstechniken)

  • INDIVIDUELLER FORTSCHRITT
    (Relation der persönlichen Weiterentwicklung in den künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten)

  • KONSTRUKTIV-BILDNERISCHE VERARBEITUNG VON ANREGUNGEN UND KRITIK
    (Abhängigkeit von Anregungen, d.h. Umgang mit Hilfestellungen, Überprüfung von Klischees, Bereitschaft weiterführende Fragen zu stellen)

Auswahl und Gewichtung je nach Thema