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Tanz und Theater

Zum ersten Mal gibt es im Schuljahr 2012/13, im Rahmen des NRW Landesprogramms „Kul- tur und Schule“, ein Tanzprojekt, das von zwei Tanzpädagogen und Tänzern mit einer Klasse der Jahrgangsstufe 9 durchgeführt wird. Begleitet wird es zusätzlich von zwei Kunst- und Musiklehrerinnen. Der Arbeitstitel des Projekts „Tango meets Hip Hop“ zeigt den Versuch, Unterschiede und Besonderheiten der beiden Tanzrichtungen in einem Tanztheater miteinan-der zu verbinden. In diesem Projekt geht es auch um das Rollenverständnis zwischen Mann und Frau. Wie werden gesellschaftlich vorgegebene Rollen erlernt, verinnerlicht und modifiziert?

„Wesentlich ist im Tanztheater das Ineinandergreifen und Ergänzen der herausgearbeiteten weiblichen/männlichen Energien. Im Tango Argentino ist die geschlechtsspezifische Rolle wie in keinem anderen Tanz definiert. Männer und Frauen tanzen nach unterschiedlichen Prinzipien (Führen und Folgen). Bewegungen und Schritte sind sehr unterschiedlich und greifen im Paar getanzt perfekt ineinander. Die Improvisation zur Musik ist das hervorstech- ende Merkmal. Hip Hop Tanz ist heute eine weltweit verbreitete und anerkannte Tanzform. Die Hip Hop Kultur begreift sich als frei von Grenzen der Rasse, des Geschlechts und des Alters. Der Tanz erfordert eine hohe Disziplin von den Tänzern. Er gewährleistest Improvi-sationen und bietet den Tänzern so die Möglichkeit ihrer Persönlichkeit Ausdruck zu ver-leihen. Beide Tanzarten werden in dem Projekt bearbeitet, ausprobiert und Grundelemente davon erlernt. Im Verlauf werden die verschiedenen Tanzsparten und die jeweils erarbeiteten Tanzsequenzen erst nebeneinander gesetzt und fließen am Ende immer mehr ineinander. Ziel des Projektes ist die Auseinandersetzung der Schüler mit ihrem Rollenverständnis und die Re-flexion des eigenen Rollenverhaltens. Am Ende soll die Erkenntnis stehen, dass die Unter-schiedlichkeit beider Geschlechter sinnvoll und wertvoll ist und konstruktiv genutzt werden kann.“ (Wiebke Harder, Denis Y. Dougban)