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"Früh übt sich ..." - Erfahrungen mit Moodle in der Erprobungsstufe

„Moodle ist eine Internetseite für Schüler. Hier können Lehrer virtuelle Klassenräume einrichten und dort Informationen und Aufgaben für die Schüler hochladen. So können wir Aufgaben mit dem PC machen und außerdem den anderen Teilnehmern des Klassenraumes Mitteilungen senden“, weiß Ronja B. aus der 6a, die im zweiten Jahr Erfahrung damit sammeln konnte und diese Plattform schätzen lernte.

„Wir aus der 6a haben eine eigene Internetseite. Dort kann man einen Chat aufrufen, Spiele spielen … Diese Projekt läuft in den Fächern Deutsch und Physik.“ (Rebecca G.)

„Ich finde Moodle sehr gut und praktisch, weil man sich dort den bearbeiteten Lernstoff noch mal genauer vor Arbeiten angucken kann, aber einfach auch nur auf Links gehen, auf denen man Bücher suchen kann, die einen interessieren …“, (Julia K.).

„Ein Lehrer aktualisiert (…) regelmäßig, so dass dort immer etwas Neues zu finden ist.“ (Mara M.) Selbstkritische Anmerkung der Lehrerin: Die Aktualisierung läuft noch nicht so regelmäßig wie geplant. Auch für uns ist es ja noch ein neues Medium.

Vor einer Arbeit ist es eine sehr gute Hilfe, denn viele Grammatikteile sind dort als Dateien aufgebaut. Man kann sehr gut mit Moodle lernen und viele Infos helfen einem weiter.“ (Annabell B.)

„Gut daran ist, dass eine Alternative zu dem gewöhnlichen Stoff aus Büchern ist.“ (Carolin R.)

„Auf Moodle kann ich oft nachlesen, was wir zum nächsten Tag aufhaben. Das ist besonders nützlich, wenn ich am letzten Tag aus irgendwelchen Gründen nicht am Unterricht teilnehmen konnte.“ (Caro G.). “Leider nicht die Lösungen“, bemängelt allerdings Klara F.

Aber die Klasse hat nicht nur die Möglichkeiten kennen gelernt Informationen abzufragen, sondern „man kann auch seine Gedichte dort veröffentlichen“ (Larissa G.) und „auf ihr sind auch gute Wikis.“ (Markus H.) „Ich finde Moodle gut, weil man dort viele Sachen machen kann, z.B. Buchvorstellungen (…)“, nämlich auf einer Wiki-Seite, die von den Schülerinnen und Schülern selbst laufend aktualisiert werden kann. So hat es die Wiki-Seite zu einem Fortsetzungsgedicht in der 5d mittlerweile auf stolze fünf ausgedruckte Din-A-4-Seiten gebracht.

Neben der Nutzung von Wikis besteht auch die Möglichkeit Glossare etwa zu einem Thema zu „füttern“, d.h. zu bestimmten Begriffen Erläuterungen zu formulieren, die den anderen zum Nachschlagen zur Verfügung gestellt werden.

Mittlerweile hat die Klasse eine weitere Möglichkeit dieser Plattform ausprobiert: „Ich finde es gut, da wir z.B. für Abstimmungen das Internet nutzen können und dadurch mehr Zeit für den Unterricht haben.“ (Lorenz B.)

Natürlich gibt es auch Schwachstellen im System (und bei den Schülerinnen und Schülern selbst) und somit berechtigte Kritik:

„Nicht so gut finde ich, dass man manchmal das Passwort vergisst und dann erst wieder rausgeschmissen werden muss.“ (Lisa H.)

„(...) ist es immer ein bisschen kompliziert für Kinder, die nicht viel mit einem Computer anfangen können.“ (Klara F.)

"Ein Nachteil ist jedoch, dass (…) der Computer manchmal abstürzt." (Lorenz B.)

„Die Smilies sind lustig, nur man könnte noch andere hinzufügen.“ (Konrad S.)

„Der Chat könnte besser sein. …“ (Rebekka Gertz)

„(...) Allerdings wäre es gut, wenn ein paar Dinge selber gesagt würden und nicht so oft auf Moodle verwiesen würde.“ (Paul St.)

Damit man „alle Infos auf einen Blick findet“ (Miriam K.), haben die Klassen teilweise eigene virtuelle Maskottchen, die ihren echten Klassenmaskottchen sehr ähnlich sehen und mit verschiedenen Utensilien versehen auf die einzelnen Bereiche verweisen. Alles in allem möchte ich diese Plattform als Ergänzung zum „echten“ Unterrichtsgeschehen nicht mehr missen. Außerdem wird unseren Schülerinnen und Schüler diese Form des Informationsaustausches und virtuellen Lernens auf den Universitäten wieder begegnen. Wie gut, wenn sie dann schon locker damit umzugehen wissen!

Traute Bracht