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Science Fair - das Wissenschaftsprojekt am Gymnasium Petrinum

Seit 2009 findet am Gymnasium Petrinum das Science Fair-Projekt statt. Im Vorfeld der ersten Projektdurchführung hat eine Arbeitsgruppe auf dem Pädagogischen Tag (21. Januar 2008) konzeptionelle Leitlinien entworfen, die daraufhin innerhalb der verschiedenen schulischen Gremien im Laufe des zweiten Halbjahres des Schuljahres 2007/2008 vorgestellt und diskutiert worden sind. Die Schulkonferenz hat im Folgenden den Handlungsspielraum für einen Probedurchlauf eröffnet. Zu Beginn des Schuljahres 2008/09 sind die Eltern der Pilotjahrgangsstufe im Rahmen der turnusmäßigen Klassenpflegschaftssitzungen vom Projektleiter, Andreas Gayda, über das anvisierte Projektprofil informiert worden.

Der Erfolg und der positive Zuspruch von Seiten der Schüler, Eltern und Kollegen hat dazu geführt, dass schulintern der Entschluss gereift ist, das Science Fair Projekt zum integralen Bestandteil der schulprogrammatischen Ausrichtung des Petrinum zu erheben.

Der „Jahrmarkt der Wissenschaften“ – so die wortwörtliche Übersetzung der im angloamerikanischen Raum fest verankerten schulischen Veranstaltung – ist ein schulinterner und verpflichtender Wettbewerb für junge Forscher. Die Zielgruppe dieser „Wissenschaftsolympiade“ bilden alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7.

Dieses Projekt dient dazu, Interesse an wissenschaftlichen Fragestellungen und Freude am Experimentieren sowie Forschen zu wecken. Zudem werden eigenverantwortliches Arbeiten und Teamfähigkeit gefördert. Schließlich wird die Kommunikationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler durch das Präsentieren des Arbeitsergebnisses gestärkt.

Zu einem selbst gestellten Problem führen die Schülerinnen und Schüler eine thematisch begrenzte wissenschaftliche Untersuchung durch und präsentieren deren Forschungsergebnisse nach einem Bewertungsverfahren auf einer zentralen Präsentationsveranstaltung. Geeignet als Beitrag für Science Fair ist jedes Problem, das man durch Ausprobieren, Experimentieren oder durch Umfragen beantworten oder lösen kann. Einige leitende Problemfragen, die die Schüler entwickelt haben, seien hier kurz aufgeführt:

  • Kann eine Pflanze Beton durchbrechen?

  • Kann Metall brennen ?

  • Wie schnell ist ein Kickerball ?

  • Warum platzen Kirschen auf, wenn sie längere Zeit nass werden ?

  • Warum lässt sich rote Schulkreide schlechter von der Tafel wischen als weiße?

Die Durchführungsphase des Projektes sieht im wesentlichen folgende Schritte vor:

  • Vorstellung des Projektes in den Klassen, Verteilen eines „Motivationsflyers“

  • Schriftliche Information der Eltern – Verbindlichkeitscharakter des Projekts, insbes. Teilnahmepflicht am Präsentationstag transparent machen

  • Herausgeben des „Planungsflyers“ (7-Stufen Programm für das Projekt): Infos zu möglichen Themen, Grobplanung, Ideen zur Präsentation

  • Themenabgabe; Sichtung der Themen, Korrekturen der thematischen Entwürfe – Rückgabe an die Projektgruppen

  • Möglichkeit zur konzeptionellen Entfaltung der Ideen für die Kinder in den Schulferien

  • Verteilen eines Methodenflyers (Tipps zur medialen Gestaltung einer Projektpräsentation)

  • partielle Einbindung der Arbeitsphase im schulischen Rahmen ermöglichen; gezielt Kollegen und Kolleginnen ansprechen und sensibilisieren

  • Aufbau der Projektarbeiten in der Aula

  • Schulinterner Projekttag : Stufe 6 besichtigt Projektarbeiten; Jury bewertet Projektarbeiten

  • Öffentliche Präsentation; Preisverleihung

Bewertet werden die Arbeitsergebnisse durch Jurys, die aus Lehrern, Eltern und Schülern der Jahrgangsstufe 11 zusammen gesetzt worden sind. Gekürt werden die drei besten Projekte der einzelnen Klassen und der Jahrgangsstufensieger. Deren Beiträge werden auf der Homepage der Schule als Projektbeschreibung in Kurzform festgehalten.

Die Freude am Forschen ist geweckt worden. Vielfältige Rückkopplungseffekte der Projektarbeit sind im schulischen Alltag deutlich geworden.

Ansprechpartner

Detlef Klee (Schulleiter)

Andreas Güntner (Organisator Science Fair)