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Jugendsoftwarepreis 2009 der Klaus-Tschira-Stiftung

Wir, Johannes Frohnhofen und Lena Westermann, nahmen im Jahr 2009 am Jugendsoftwarepreis der Klaus-Tschira-Stiftung in Heidelberg teil. In diesem Rahmen entwickelten wir über mehrere Monate, Tage (und Nächte...) die Lernsoftware cytologisch, die die Pflanzenzelle anschaulich näher bringt. Obwohl es unheimlich viel Arbeit war und wir nicht selten vollkommen fertig vor dem PC saßen, hat uns dieses weitreichende und langfristige Projekt sehr zusammengeschweißt. Im Hintergrund schwebte immer der Einsendeschluss, auf den in der Endphase ziemlich zielstrebig hingearbeitet wurde. Obwohl wir erst eine halbe Stunde vor Postschließung unser Projekt einreichten und die Nerven doch ziemlich strapaziert wurden, sind wir unheimlich froh, diese Anstrengungen auf uns genommen zu haben:

Unsere Software wurde als eine von 7 unter 108 Einsendungen prämiert und wir verbrachten ein unglaubliches Wochenende in Heidelberg -  mit Eishockey-Spitzenspielen in der VIP-Lounge, Vorträgen und unheimlich engagierten und tollen Menschen. Von einem Teil des Preisgeldes werden wir in den Sommerferien nach Hamburg fahren.

Es hat sich also in jeder Hinsicht gelohnt!

Lena Westermann (Abi 2010)

Eine Decke, aus der künstliches Tageslicht scheint, lautlose Schiebetüren sogar vor den Toiletten und kein einziger Lichtschalter in Sicht: Im Sitz der Klaus-Tschira-Stiftung im Studio „Villa Bosch“ in Heidelberg folgt einem das Licht per lückenlosen Bewegungsmeldern. Hier wurden zwei Schüler des Gymnasium Petrinum, Lena Westermann und Johannes Frohnhofen aus der Stufe 12, am 23.01.2009 mit dem Jugendsoftwarepreis 2008 geehrt.

Die prestigeträchtige Auszeichnung wird jährlich vergeben, um „herausragende, von Schülern entwickelte Präsentationen und Simulationen“ zu würdigen, die Anderen „Erkenntnisse und Experimente aus den Naturwissenschaften oder der Mathematik besonders anschaulich, verständlich und interessant“ vermitteln, so die Stiftung selbst. Lena und Johannes erhielten den mit 1000 Euro dotierten Preis für ihre Biologie-Lernsoftware „Cytologisch“, die Schülern im Unterricht der Oberstufe die Pflanzenzelle näher bringen und anschaulich machen soll. Die Software enthält die Pflanzenzelle als dreidimensionales, frei-bewegliches Modell, einen Übungsteil, der rund 20 verschiedene Tests enthält, und einen Glossar, in welchem über 85 Fachbegriffe detailliert erklärt werden.

„Cytologisch“ kann nun auf www.cytologisch.de käuflich erworben werden – für Lehrer und ihre Kurse, für Schüler als Abiturvorbereitung oder einfach für Biologiebegeisterte.

Autorin: Christine Lehnen (Abi 2010)<//font>