
Eigentlich sollte es unnötig sein, sich Gedanken darüber zu machen, wie es geht, das Lernen zu lernen. Ein Kind erobert sich die Welt mit der ihm angeborenen Neugier und lernt so, sich zu recht zu finden und sich Erfahrungen zu Nutze zu machen. Jede neue Erfahrung spornt zu weiteren Lern-aktivitäten an, durch die das Kind einen Erfahrungsschatz sammelt, der ihm das Leben in der Um-welt ermöglicht. Das Kind lernt dabei, weil Lernen in seinem Kopf vorprogrammiert ist – der Mensch kann nicht nicht lernen. Wenn aber die Grundlagen fehlen, die zur Verarbeitung des Ge-lernten notwendig sind, führt dies schnell zu einer Überforderung oder aber zu einer unstrukturier-ten Ansammlung nicht aktiv anwendbaren Wissens. Spätestens seit der Bildungsdiskussion der 1970er Jahre ist klar, dass das Lernen des Lernens, die Aneignung und Erlangung von Techniken
der Organisation des Lernens,
der Aufnahme von Informationen,
der Verarbeitung und Speicherung von Informationen,
der Anwendung von Gelerntem,
der Konzentration du Entspannung,
der Motivation,
der Selbstkontrolle,
eine Schlüsselrolle für ein erfolgreiches schulisches und lebenslanges Lernen und Arbeiten darstellt. Daher erfahren unsere Schülerinnen und Schüler von Klasse 5 an im Rahmen eines durchgehend organisierten Methodenkonzepts eine umfassende Schulung ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten des Lernens und Arbeitens. Das Methodenkonzept des Petrinum sieht zu Zeit die folgenden Lernmodu-le der Vermittlung von Lern- und Arbeitstechniken obligatorisch vor: