

Am 1. Schultag, also am 30.08.2010, fand erstmals in allen Klassen der Jahrgangsstufe 7 das Methodenportfolio Sek I statt, das in diesem Schuljahr erprobt wird, um ggf.. zu einem festen Bestandteil der Mittelstufenklassen zu werden.
Mit diesem Projekt sollen die in den Stufen 5 und 6 durch Lernen lernen gelegten Bausteine für eine Methodenkompetenz unserer Schüler kontinuierlich erweitert werden. Am Ende steht dann mit dem Beginn der Oberstufe nach Klasse 9 der Basiskurs, der das Methodenwissen der Schüler noch einmal bündelt und mit Blick auf wesentliche Anforderungen der Sek II vertieft.
Pro Schuljahr sollen in den Jahrgangsstufen 7-9 zwei Methodentage durchgeführt werden. Jeder Methodentag umfasst 2 Doppelstunden. Die Termine der Methodentage werden von der Schulleitung mit den übrigen Schuljahresterminen koordiniert und zentral festgelegt.
Wesentlich für die Durchführung des Methodenlernens ist die Portfoliomethode. Ein Portfolio kann man auch schlicht als Sammelmappe bezeichnen. In unserem Fall ist das Portfolio eine Art persönlicher Methodentrainer, denn alle Arbeitsblätter, die in diese Mappe eingeheftet werden, wollen helfen, eine zentrale Frage zu beantworten, nämlich:„ Wie kann ich erfolgreich und selbstständig lernen?“
Ein wichtiges Ziel beim Erwerbs von Lernkompetenzen ist die Selbsteinschätzung der Schülerinnen und Schüler. Checklisten und Fragebögen helfen ihnen das eigenes Lernen, die bereits erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse kritisch unter die Lupe zu nehmen und eventuellen Lernproblemen auf den Grund zu gehen. Damit dokumentieren sie auch die eigene Lernentwicklung.
Die Portfolio-Mappen haben ein einheitliches ‚Layout’ haben, um den Schülern die Wichtigkeit und Wertigkeit des Methodenlernens vor Augen zu führen. Einheitliche Ordner werden als Sammelbestellung durch die Schule geordert und von den Schüler gegen Entgelt erworben. Sie enthalten zunächst Deckblatt, Benutzerhinweise und ein mitwachsendes Inhaltsverzeichnis. Beides in grün, der Farbe des Methodenportfolios.
Petra Peveling