Einige Mitlieder der „Vielfalt AG“ installierten pünktlich zum Pride Month im Juni die Regenbogentreppe als dauerhaftes Zeichen für Wertschätzung und den Mut, man selbst zu sein. Auf der Regenbogentreppe runden positive Botschaften auf jeder Stufe ab. Diese stärken die Schüler und stellen die Weichen für den weiteren Tag. Die Ursprünge des Pride Months liegen in den Vereinigten Staaten in den 1970ern.
Nachdem 1970 die ersten Pride-Märsche - in Gedenken an die Aufstände in der Christopher Street im Jahr davor - abgehalten wurden, verbreiteten sich Pride-Märsche schnell, erst in den USA, dann international. Anlässlich des CSDs gilt generell der Juni als Pride-Month. Seit 2022 ist es Bundesbehörden freigestellt Pride-Flaggen zu hissen. Und dennoch gab es in vergangenen Jahren viele Rückschläge für die LGBTQ-Community: In vielen Teilen der Welt werden weiterhin queere Personen systematisch ausgeschlossen und verfolgt. Daher ist es weiterhin notwendig für Gleichberechtigung zu kämpfen.
Das Gymnasium Petrinum steht dabei klar für die Werte von Vielfalt, Offenheit, Respekt und Toleranz ein.
Jeder Mensch soll sich unabhängig von seiner sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität angenommen, sicher und wertgeschätzt fühlen. Die Regenbogentreppe ist deshalb mehr als ein farbenfrohes Symbol – sie ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass am Petrinum niemand ausgegrenzt werden soll und dass wir gemeinsam für ein wertschätzendes Miteinander eintreten.
