Am Mittwochmorgen machten sich 28 Schüler:innen der Jahrgangsstufe EF zusammen mit Frau Schulze, Frau Jäger-Endras und Herrn Kraft mit Koffern und Taschen bepackt auf den Weg mit Bus und Bahn nach Maria Veen, um dort bis Freitag die „Tage religiöser Orientierung“ zu erleben. Die herzliche Begrüßung durch Pater Thomas, der bereits für ein Vorgespräch ein paar Wochen zuvor am Petrinum war und die Gruppe und ihre Interessen kennenlernen durfte, brach sofort das Eis. Sehr harmonisch wurden schnell gemeinsame Themen von den Schüler:innen festgelegt, um die es in verschiedenen Workshops gehen soll: Wie sehen mich andere? Wer bin ich und wo komme ich her? Aber auch das Leben in einem Kloster interessiert die Jugendlichen und die Klosterführung hat Pater Thomas als ein großes Highlight versprochen. Nach einigen Teamspielen bei kaltem, aber bestem Wetter und einem ersten Workshop, der alle Mitfahrerinnen und Mitfahrer sehr bewegte, war natürlich auch Zeit für individuelle (denk)sportliche Betätigungen. So hinterließ der erste Tag bei allen eine große Lust auf mehr!
Beispielhaft seien im Folgenden die Eindrücke der Schülerinnen Nada Jacimovski und Julia Dohrn wiedergegeben:
Die drei Tage der religiösen Orientierung im Jugendhaus Mariannhill in Maria Veen stellten eine angenehme Abwechslung zum Schulalltag dar. Nach unserer Ankunft bezogen wir zunächst die Zimmer und erhielten eine Einführung in das Programm. In verschiedenen Gesprächsrunden beschäftigten wir uns mit Themen wie persönliche Werte, Freundschaft und Zukunftsvorstellungen. Dabei ging es nicht nur um religiöse Inhalte, sondern auch um Fragen, die uns als Jugendliche aktuell bewegen. Begleitet wurden wir von Pater Thomas, der den Aufenthalt leitete. Er war sehr offen, humorvoll und begegnete uns auf Augenhöhe. Durch seine freundliche Art schuf er eine angenehme Atmosphäre, in der sich viele trauten, ihre Meinungen und Gedanken zu äußern. Zudem hatte er stets ein offenes Ohr für persönliche Anliegen. Ebenso gab er uns die Möglichkeit einen Einblick in das Leben im Kloster zu bekommen, in Form einer Tour. Neben den inhaltlichen Einheiten gab es auch Gruppenarbeiten und gemeinsame Aktivitäten, die den Zusammenhalt stärkten. Besonders die ruhige Umgebung half dabei, Abstand vom Alltag zu gewinnen und sich intensiver mit den eigenen Gedanken auseinanderzusetzen. Insgesamt waren die drei Tage eine wertvolle Erfahrung, die sowohl das Gemeinschaftsgefühl untereinander, inklusive den begleitenden Lehrkräften, als auch jeden Einzelnen bereichert hat.
