„Der unbekannte Nachbar“: Spannende Seminartage über Geschichte und Kultur Polens bei der GESW in Vlotho auf dem Weg nach Krakau

27. Jan 2025 Zurück zu Aktuelles

30 Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Petrinum machten sich am Samstag, 25.01.2025 auf den Weg, anlässlich des Holocaustgedenktages die Gedenkstätte zu besuchen, die wie kaum eine andere mit dem Schrecken der nationalsozialistischen Herrschaft und den Millionen Opfern des Holocaust verbunden ist: das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Erster Zwischenstopp dieser alle zwei Jahre stattfindenden Gedenkstättenfahrt waren die Räumlichkeiten des Gesamteuropäischen Studierendenwerks (GESW) in Vlotho, wo uns Institutsleiter und Osteuropa-Experte Dr. Gerhard Schüsselbauer empfing.

Tag 1: Erste Eindrücke und spannendes Wissen

Nach unserer Ankunft am Samstagmittag begann unser erstes Seminar mit einer kleinen Einführung in die faszinierende Geschichte und Kultur Polens. Gemeinsam erkundeten wir anhand vor Kurz-Vorträgen Städte wie Krakau, Bytom und Warschau, jedoch auch ein paar geschichtliche Aspekte, wie die Schlacht von Tannenberg.

Als Abschluss des ersten Tages haben wir ein kleines Quiz über unser Nachbarland gemacht. Da haben wir mit Fragen wie „Wer ist der aktuelle Präsident Polens?“ (Andrzej Duda) oder „Welche nicht-europäische Stadt hat die höchste polnische Einwohnerzahl?” (Chicago), unser Wissen sowohl testen, als auch erweitern können.

Tag 2: Geschichte hautnah erleben

Der zweite Tag fokussierte eher die polnische Geschichte, insbesondere der Kriegszeit. In längeren Präsentationen setzten wir uns mit den Auswirkungen der NS-Herrschaft auseinander. Dabei wurden Themen wie die Auswirkungen des Holocausts auf das Land und die polnische Bevölkerung, die NS-Ideologie und deren bedeutende Folgen in der Entwicklung des Landes nach dem Krieg beleuchtet.

Besonders interessant war die Auseinandersetzung mit dem Alltag und der Jugend in Polen heute, vor allem im Vergleich zur deutschen Jugend. Die Seminare waren sowohl eine Reise in die Geschichte und Kultur des „unbekannten Nachbarn“, als auch eine wertvolle Lernerfahrung.

Nun folgen 5 Tage in Krakau mit Exkursionen, Führungen und Reflexionsworkshop in Auschwitz und, schon auf der RÜckreise, ein Besuch unserer Partnerstadt Bytom.

Von: Hannah Wagner (Stufe Q2)