„KOD – voll okay!“: Wenn Schule und Ordnungsdienst miteinander ins Gespräch kommen

28. Sep 2026 Zurück zu Aktuelles

Einblicke in die Arbeit des Kommunalen Ordnungsdienstes, spannende Begegnungen und wichtige Impulse zur Suchtprävention: Mit dem Projekt „KOD – voll okay!“ lernen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 am Gymnasium Petrinum in diesem Schuljahr eine Seite des Kommunalen Ordnungsdienstes kennen, die weit über das Verteilen von Knöllchen hinausgeht.

Wie arbeitet eigentlich der Kommunale Ordnungsdienst (KOD)? Welche Aufgaben übernehmen seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Alltag? Und wie begegnet man Konflikten und möglichen Gefahren im öffentlichen Raum? Diesen und weiteren Fragen gehen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 im Rahmen des Projektes „KOD – voll okay!“ auf den Grund, das in diesem Schuljahr erstmals am Gymnasium Petrinum durchgeführt wird.

An jeweils einem Projekttag besuchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes die einzelnen Klassen, um ihre vielfältigen Aufgaben vorzustellen, Einblicke in ihren Arbeitsalltag zu geben und mit den Jugendlichen über wichtige Themen wie Konfliktvermeidung, Verantwortung und Suchtprävention ins Gespräch zu kommen.

Die ersten beiden Projekttage mit den Klassen 09A und 09B sind bereits erfolgreich verlaufen. Wie abwechslungsreich und eindrucksvoll die Begegnung war, schildert Emma Marx aus der Klasse 09B: „Im Rahmen des Projektes ‚KOD voll okay‘ erhielten meine Klasse (9B) und ich einen interessanten Einblick in die Arbeit vom Ordnungsamt und lernten dabei viele wichtige Dinge über die verschiedenen Aufgaben der Mitarbeitenden, wie zum Beispiel die Suchtprävention, kennen.“

Vom Dienstwagen bis zum Rollenspiel: Ordnungsarbeit hautnah

Dass die Arbeit des KOD deutlich mehr umfasst als die Kontrolle von Ordnungswidrigkeiten, konnten die Jugendlichen unmittelbar erleben. Neben Informationen zu den unterschiedlichen Aufgabenbereichen sorgten praktische Einblicke und Rollenspiele für Abwechslung. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich selbst in typische Situationen hineinversetzen, den Dienstwagen erkunden und sogar Teile der Einsatzkleidung anprobieren.

Besonders interessant waren dabei für Emma auch die Einblicke in die Ausstattung des Fahrzeugs: „Dadurch konnten wir ihre Maßnahmen im echten Leben nachvollziehen und uns selbst in dem Job ausprobieren. Zum Beispiel indem wir uns ihren Dienstwagen und die Uniform anschauten und sogar ihre Westen anprobieren durften. Während wir uns den Dienstwagen angeschaut haben, wurde uns erklärt, welche Gegenstände immer im Wagen sein sollten, beispielsweise eine Tierbox.“

Suchtprävention: Wissen, das im Alltag wichtig ist

Ein weiterer Schwerpunkt des Projekttages lag auf der Aufklärung über Suchtstoffe und deren mögliche Folgen. Im gemeinsamen Austausch beschäftigten sich die Jugendlichen unter anderem mit Lachgas, Helium, anderen Drogen sowie illegalen Vapes. Dabei ging es um Inhaltsstoffe, gesundheitliche Risiken und die Auswirkungen des Konsums auf den menschlichen Körper.

Die Auseinandersetzung mit diesen Themen bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Informationen einzuordnen, Risiken besser zu verstehen und einen bewussten Umgang mit möglichen Gefahren zu entwickeln.

Begegnungen, die Verständnis schaffen

Zum Abschluss berichteten die Mitarbeiter des KOD von besonders prägenden Einsätzen aus ihrem Berufsalltag. Diese persönlichen Erfahrungsberichte machten deutlich, wie vielfältig und verantwortungsvoll ihre Tätigkeit ist und welchen Beitrag sie für das Zusammenleben und die Sicherheit in unserer Stadt leisten.

Auch für Emma war dieser Teil besonders aufschlussreich: „Zum Abschluss erzählten die Angestellten noch von ihren prägendsten Einsätzen. Dadurch bekamen wir einen besseren Einblick in ihren breit gefächerten Aufgabenbereich und in ihre verantwortungsvolle Rolle für unseren sicheren Alltag.“

Ihr persönliches Fazit fällt entsprechend positiv aus: „Insgesamt war das Projekt eine interessante Erfahrung, bei dem ich mehr über die vielen Aufgaben und über einen verantwortungsvollen Umgang mit verschiedenen Risiken gelernt habe.“

Mit „KOD – voll okay!“ schafft das Gymnasium Petrinum einen Raum für Begegnung, Information und Dialog. Das Projekt trägt dazu bei, Vorurteile abzubauen, gegenseitiges Verständnis zu fördern und Jugendliche für einen verantwortungsvollen Umgang mit Konflikten und Risiken im Alltag zu sensibilisieren.

Wir freuen uns, dass die ersten beiden Projekttage so erfolgreich verlaufen sind, und sind gespannt auf die weiteren Begegnungen mit den Klassen der Jahrgangsstufe 9!

Von: Emma Marx (Klasse 09B), Michael Rembiak