Praktika


Betriebspraktikum

Seit 1992 führen wir ein Betriebspraktikum in der Jahrgangsstufe 9 durch. Dieses findet in der Regel während der letzten beiden Wochen des ersten Schulhalbjahres statt und eröffnet den Schülern die Möglichkeit, einen Einblick in die Arbeitswelt zu erhalten und auch dieses in ihre weitere Berufsplanung einzubeziehen. In Absprache mit den federführenden Beauftragten dieses Projektes suchen sich die Schülerinnen und Schüler einen Platz in einem Betrieb, einer Behörde o.Ä.. Das Praktikum sollte in der Regel innerhalb des Kreises Recklinghausen geleistet werden. In Ausnahmefällen kann auf Basis eines formlosen Antrags der Erziehungsberechtigten an die Schulleitung auch ein Praktikum außerhalb des Vest anvisiert werden. Während des zweiwöchigen Praktikums werden die Schülerinnen und Schüler durch Lehrkräfte betreut. Im Anschluss erstellen die Schülerinnen und Schüler einen Pratikumsbericht, der im Fach Politik als Leistungsnachweis eingereicht und in die Leistungsbewertung einbezogen wird.

In den nächsten Jahren sollen die Suche und Vermittlung von Pratikumsplätzen optimiert werden. Vor allem im Bereich MINT, aber auch darüber hinaus sollen Kooperation mit lokalen Betrieben und speziell mit Ehemaligen des Petrinum eingegangen werden, die exzellente, inhaltlich hochwertige Praktika für besonders leistungsfähige, interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler des Petrinum anbieten. Die schulischen Praktikumsbeauftragten bewerben die angebotenen Praktikumsplätze, sichten die schulinternen Bewerbungen und leiten nach noch zu bestimmenden Auswahlkriterien ausgezeichnete Bewerbungen an die Kooperationspartner weiter.

Erste Schritte in dieser Richtung wurden im Jahr 2017 realisiert. So konnten mit den Firmen Hella, Farben Scholz, dem LANUV und der GKD in Recklinghausen Praktikumspartner in zentralen MINT-Bereichen gewonnen werden. Die ersten Praktikantinnen und Praktikanten werden im Frühjahr 2018 in diese Exzellenzpraktika starten. Eine Evaluation der Praktika wird zeitnah im Anschluss erfolgen. Die Suche nach weiteren Kooperationspartnern soll jedoch auch bis dahin bereits forciert werden.

Sozialpraktikum

Das Sozialpraktikum wird an unserer Schule in Kooperation mit dem Areopag, einem christlichen Jugendcafé in der Stadt Recklinghausen, durchgeführt. Es findet seit dem Schuljahr 2009/10 für die Schülerinnen und Schüler der EF auf freiwilliger Basis außerhalb ihres Unterrichts an Nachmittagen oder an Wochenenden statt. Die Schülerinnen und Schüler müssen ein Stundenkontingent von zwei bis drei Wochenstunden leisten; die genauen Arbeitszeiten werden von den Arbeitgebern und Schülern zusammen festgelegt, um den Bedürfnissen beider Seiten entgegenzukommen. Das Schuljahr wird in zwei Blöcke von je ca. 12 Wochen aufgeteilt; die Schülerinnen und Schüler der EF werden einem dieser Blöcke zugeordnet. Block 1 beginnt im September und endet Weihnachten; Block 2 geht von Januar bis ca. Ende April. Im Rahmen „ihres“ Blocks müssen die Schülerinnen und Schüler ihre Pflichtstunden in Absprache mit ihrem Arbeitgeber abgelten (s.o.). Anschließend übernimmt ein Praktikant des folgenden Blocks das Arbeitsfeld des vorhergehenden Praktikanten, sofern sich mehrere Kandidaten für einen Praktikumsplatz angemeldet haben. Auf diese Weise ist für den Arbeitgeber eine relativ kontinuierliche Unterstützung durch insgesamt 2 Praktikanten pro Schuljahr gewährleistet.

Es existieren mittlerweile feste Partnerschaften mit kontinuierlichen Ansprechpartnern in lokalen Institutionen Recklinghausen. Die Praktikumsstellen werden von der Caritas, der Diakonie, einzelnen Kirchengemeinden, dem Sozialdienst katholischer Frauen und einer Reihe weiterer Institutionen zur Verfügung gestellt; einige Schülerinnen und Schüler suchen eigenständig einen Praktikumsplätze. Es wird für jede an dem Praktikum beteiligte Organisation ein Profil mit einer genauen Beschreibung des Arbeitsfeldes erstellt, damit die Schülerinnen und Schüler schon im Vorfeld so genau wie möglich über ihre Tätigkeit informiert werden und sich entsprechend darauf einstellen können. Die Schüler wählen ihre Praktikumsstelle weitgehend aus unserem Angebot aus. Bei der Verteilung der Praktikumsplätze nimmt die Schule jedoch auch eine behutsame Steuerung vor um zu gewährleisten, dass alle Praktikanten in einem für sie geeigneten Aufgabenfeld arbeiten.

Das soziale Engagement der Schülerinnen und Schüler wird durch ein Zertifikat über die geleistete Arbeit dokumentiert. Dieses wird durch unseren Bürgermeister, der sich als Schirmherr des Sozialpraktikums zur Verfügung gestellt hat, in einem kleinen Festakt überreicht. Es wird ferner ein Vertrag aufgesetzt, der von den Schülern und den jeweiligen Institutionen vor Beginn des Praktikums unterschrieben wird.

Während der Durchführung in der EF wird das Praktikum durch Lehrkräfte begleitet, die langfristig, d.h. über mehrere Jahre als feste Ansprechpartnerinnen und -partner einer Institution dienen sollen. Es findet pro Praktikumsblock von 3 Monaten mindestens ein Besuch durch diese Lehrkräfte in der jeweiligen Einrichtung statt. Es wird angestrebt, dass auch in den Institutionen langfristige Ansprechpartner zur Verfügung gestellt werden. Die inhaltliche Vor- und Nachbereitung wird durch geschulte Honorarkräfte im Areopag vorgenommen, die aus dem Bereich der Jugendarbeit kommen. Es findet pro Block je eine 4,5-stündige Veranstaltung vor bzw. nach dem Praktikum statt.

Die Ziele des Sozialpraktikums sind

  • das Kennenlernen eines für viele völlig neuen Lebensbereiches in einer sozialen Institution mit spezifischen Arbeitsabläufen und Aufgabenfeldern,
  • die Förderung der Bereitschaft zum ehrenamtlichen/freiwilligen sozialen Engagements,
  • die Entwicklung von Zuverlässigkeit, Durchhaltevermögen und Verantwortungsbewusstsein im Kontakt mit den Institutionen und betreuten Menschen,
  • die Verringerung der Berührungsängste im Umgang mit hilfsbedürftigen und notleidenden Menschen
  • die geschlechtsspezifische Förderung der Jungen im Rahmen einer sozialen Tätigkeit,
  • die Wahrnehmung der Bedürfnisse anderer und Erfahrung der Notwendigkeit der Zurückstellung eigener Bedürfnisse zugunsten dieser Menschen sowie
  • die Entwicklung von Geduld, Zuwendung und Empathie.

Seit 1992 führen wir ein Betriebspraktikum in der Jahrgangsstufe 9 durch. Dieses findet in der Regel während der letzten beiden Wochen des ersten Schulhalbjahres statt und eröffnet den Schülern die Möglichkeit, einen Einblick in die Arbeitswelt zu erhalten und auch dieses in ihre weitere Berufsplanung einzubeziehen. In Absprache mit den federführenden Beauftragten dieses Projektes suchen sich die Schülerinnen und Schüler einen Platz in einem Betrieb, einer Behörde o.Ä.. Das Praktikum sollte in der Regel innerhalb des Kreises Recklinghausen geleistet werden. In Ausnahmefällen kann auf Basis eines formlosen Antrags der Erziehungsberechtigten an die Schulleitung auch ein Praktikum außerhalb des Vest anvisiert werden. Während des zweiwöchigen Praktikums werden die Schülerinnen und Schüler durch Lehrkräfte betreut. Im Anschluss erstellen die Schülerinnen und Schüler einen Pratikumsbericht, der im Fach Politik als Leistungsnachweis eingereicht und in die Leistungsbewertung einbezogen wird.

In den nächsten Jahren sollen die Suche und Vermittlung von Pratikumsplätzen optimiert werden. Vor allem im Bereich MINT, aber auch darüber hinaus sollen Kooperation mit lokalen Betrieben und speziell mit Ehemaligen des Petrinum eingegangen werden, die exzellente, inhaltlich hochwertige Praktika für besonders leistungsfähige, interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler des Petrinum anbieten. Die schulischen Praktikumsbeauftragten bewerben die angebotenen Praktikumsplätze, sichten die schulinternen Bewerbungen und leiten nach noch zu bestimmenden Auswahlkriterien ausgezeichnete Bewerbungen an die Kooperationspartner weiter.

Erste Schritte in dieser Richtung wurden im Jahr 2017 realisiert. So konnten mit den Firmen Hella, Farben Scholz, dem LANUV und der GKD in Recklinghausen Praktikumspartner in zentralen MINT-Bereichen gewonnen werden. Die ersten Praktikantinnen und Praktikanten werden im Frühjahr 2018 in diese Exzellenzpraktika starten. Eine Evaluation der Praktika wird zeitnah im Anschluss erfolgen. Die Suche nach weiteren Kooperationspartnern soll jedoch auch bis dahin bereits forciert werden.

Das Sozialpraktikum wird an unserer Schule in Kooperation mit dem Areopag, einem christlichen Jugendcafé in der Stadt Recklinghausen, durchgeführt. Es findet seit dem Schuljahr 2009/10 für die Schülerinnen und Schüler der EF auf freiwilliger Basis außerhalb ihres Unterrichts an Nachmittagen oder an Wochenenden statt. Die Schülerinnen und Schüler müssen ein Stundenkontingent von zwei bis drei Wochenstunden leisten; die genauen Arbeitszeiten werden von den Arbeitgebern und Schülern zusammen festgelegt, um den Bedürfnissen beider Seiten entgegenzukommen. Das Schuljahr wird in zwei Blöcke von je ca. 12 Wochen aufgeteilt; die Schülerinnen und Schüler der EF werden einem dieser Blöcke zugeordnet. Block 1 beginnt im September und endet Weihnachten; Block 2 geht von Januar bis ca. Ende April. Im Rahmen „ihres“ Blocks müssen die Schülerinnen und Schüler ihre Pflichtstunden in Absprache mit ihrem Arbeitgeber abgelten (s.o.). Anschließend übernimmt ein Praktikant des folgenden Blocks das Arbeitsfeld des vorhergehenden Praktikanten, sofern sich mehrere Kandidaten für einen Praktikumsplatz angemeldet haben. Auf diese Weise ist für den Arbeitgeber eine relativ kontinuierliche Unterstützung durch insgesamt 2 Praktikanten pro Schuljahr gewährleistet.

Es existieren mittlerweile feste Partnerschaften mit kontinuierlichen Ansprechpartnern in lokalen Institutionen Recklinghausen. Die Praktikumsstellen werden von der Caritas, der Diakonie, einzelnen Kirchengemeinden, dem Sozialdienst katholischer Frauen und einer Reihe weiterer Institutionen zur Verfügung gestellt; einige Schülerinnen und Schüler suchen eigenständig einen Praktikumsplätze. Es wird für jede an dem Praktikum beteiligte Organisation ein Profil mit einer genauen Beschreibung des Arbeitsfeldes erstellt, damit die Schülerinnen und Schüler schon im Vorfeld so genau wie möglich über ihre Tätigkeit informiert werden und sich entsprechend darauf einstellen können. Die Schüler wählen ihre Praktikumsstelle weitgehend aus unserem Angebot aus. Bei der Verteilung der Praktikumsplätze nimmt die Schule jedoch auch eine behutsame Steuerung vor um zu gewährleisten, dass alle Praktikanten in einem für sie geeigneten Aufgabenfeld arbeiten.

Das soziale Engagement der Schülerinnen und Schüler wird durch ein Zertifikat über die geleistete Arbeit dokumentiert. Dieses wird durch unseren Bürgermeister, der sich als Schirmherr des Sozialpraktikums zur Verfügung gestellt hat, in einem kleinen Festakt überreicht. Es wird ferner ein Vertrag aufgesetzt, der von den Schülern und den jeweiligen Institutionen vor Beginn des Praktikums unterschrieben wird.

Während der Durchführung in der EF wird das Praktikum durch Lehrkräfte begleitet, die langfristig, d.h. über mehrere Jahre als feste Ansprechpartnerinnen und -partner einer Institution dienen sollen. Es findet pro Praktikumsblock von 3 Monaten mindestens ein Besuch durch diese Lehrkräfte in der jeweiligen Einrichtung statt. Es wird angestrebt, dass auch in den Institutionen langfristige Ansprechpartner zur Verfügung gestellt werden. Die inhaltliche Vor- und Nachbereitung wird durch geschulte Honorarkräfte im Areopag vorgenommen, die aus dem Bereich der Jugendarbeit kommen. Es findet pro Block je eine 4,5-stündige Veranstaltung vor bzw. nach dem Praktikum statt.

Die Ziele des Sozialpraktikums sind

  • das Kennenlernen eines für viele völlig neuen Lebensbereiches in einer sozialen Institution mit spezifischen Arbeitsabläufen und Aufgabenfeldern,
  • die Förderung der Bereitschaft zum ehrenamtlichen/freiwilligen sozialen Engagements,
  • die Entwicklung von Zuverlässigkeit, Durchhaltevermögen und Verantwortungsbewusstsein im Kontakt mit den Institutionen und betreuten Menschen,
  • die Verringerung der Berührungsängste im Umgang mit hilfsbedürftigen und notleidenden Menschen
  • die geschlechtsspezifische Förderung der Jungen im Rahmen einer sozialen Tätigkeit,
  • die Wahrnehmung der Bedürfnisse anderer und Erfahrung der Notwendigkeit der Zurückstellung eigener Bedürfnisse zugunsten dieser Menschen sowie
  • die Entwicklung von Geduld, Zuwendung und Empathie.