Preis der Stiftung ehemaliger Petriner - Preis der Ehemaligen


Am 04. Oktober 1995 wurd von einem Kreis ehemaliger Petriner die "Stiftung der ehemaligen Petriner" mit einem Stiftungsvermögen von 40.000 DM ins Leben gerufen. Der Zweck der Stiftung besteht seitdem unverändert in der Vergabe von jährlich drei mit einer Geldzuwendung ausgestatteter Preise an Petriner Schülerinnen und Schüler. Die Preise dienen zur Förderung wissenschaftlicher Arbeiten und zur Auszeichnung besonderer schulbezogener Leistungen. Die Ergbenisse der prämierten wissenschaftlichen Arbeiten werden im Rahmen einer Feierstunde der Schulgemeinschaft präsentiert. 

Preisverleihung der Stiftung ehemaliger Petriner 2018

Feierstunde zur Ehrung fachwissenschaftlicher Arbeiten

In einer Feierstunde wurden am Freitag, 09.11.2018 die diesjährigen Preise der Stiftung ehemaliger Petriner vergeben. Die Stiftung ehemaliger Petriner Stiftung wurde 1996 durch Spenden ehemaliger Schüler ins Leben gerufen, um aus den Kapitalerträgen jährlich wissenschaftliche Arbeiten und besondere schulbezogene Leistungen von Schülerinnen und Schülern zu fördern. „Leistung braucht Anerkennung, so formulierte schon Aristoteles, und der Preis der Ehemaligen macht einen wesentlichen Teil der Anerkennungskultur am Gymnasium Petrinum aus, der Schülerinnen und Schüler nachfolgender Generationen zum Nachahmen, zum Nacheifern, zur Freude und auch zu einem gewissen Stolz auf die eigene Leistungsfähigkeit anspornen soll,“ so Schulleiter Michael Rembiak im Rahmen der Preisverleihung.

In diesem Jahr wurde zunächst Lena Czora geehrt für ihre aus einem Grundkurs Deutsch hervorgegangene und von Dr. Marco Zerwas betreute Facharbeit zum Thema „Goethes Dichtung und Wahrheit – Eine Autobiographie?“. Erik Franke überzeugte die Auswahlkommission mit seiner Ausarbeitung, Auswertung und Analyse eines Trainingsplans zur Verbesserung der Schnellkraft im Oberkörper im Rahmen eines von Andrea Mrug geleiteten Projektkurses Biologie/Sport. Tobias Henig beeindruckte mit seiner wissenschaftlichen Arbeit zum Vergleich des allegorischen Gerüchts in der Aeneis des lateinischen Epikers Vergil mit dem modernen Phänomen der Fake-News in Bezug auf Macht und Missbrauch sozialer Medien, die er im aktuellen Leistungskurs Latein, betreut von Michael Rembiak, anfertigte. Nach einer Würdigung der Leistungen durch die betreuenden Fachlehrkräfte, die den prämierten Ausarbeitungen ein durchweg universitäres Niveau bescheinigten, stellten die Preisträger des Abiturjahrgangs 2019 ihre Forschungsergebnisse dem in der Aula des Petrinum versammelten Publikum vor.

Preis der Ehemaligen 2017

Dr. Wolfgang Hettwer, als Vorsitzender des Vorstands der Stiftung ehemaliger Petriner übergab abschließend den mit einer Barzuwendung ausgestatteten Preis und ermunterte alle Anwesenden nach dem Beispiel der diesjährigen Preisträger, den Weg der Wissenschaft und Erkenntnis zu beschreiten, der, wenngleich mitunter mühsam, so doch entscheidend sei, um im alltäglichen Dschungel von Dichtung und Wahrheit, von Fake und Faktum als verantwortungsvoller und mündiger Bürger seinen Weg zu gehen. Herzlichen Glückwunsch im Namen der gesamten Schulgemeinschaft an die diesjährigen Preisträger des Preises der Stiftung ehemaliger Petriner.

Auf dem Photo von links nach rechts:
Stiftungsvorsitzender Dr. Wolfgang Hettwer, die drei Preisträger Tobias Henig, Lena Czora, Erik Franke, Schulleiter Michael Rembiak